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Weiterer Bauabschnitt im Georgengarten startet

Im nördlichen Teil des Georgengartens beginnen weitere Maßnahmen zur Anpassung der denkmalgeschützten Parkanlage an die Folgen des Klimawandels. Ziel ist es, die Vielfalt der Pflanzen und Lebensräume zu stärken und die Widerstandsfähigkeit des Parks zu erhöhen.

Mehr Vielfalt bei Bäumen, Sträuchern und Wiesen

Im Rahmen des Förderprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ werden – ähnlich wie bereits im südlichen Teil des Georgengartens – verschiedene Bereiche ökologisch und denkmalpflegerisch weiterentwickelt.

Geplant sind unter anderem:

  • die Pflanzung heimischer Bäume und Sträucher,
  • neue Wiesenflächen und Wegsäume,
  • die Entwicklung von Waldstrukturen und hainartigen Bereichen,
  • zusätzliche Kiefern auf den Hügeln am Wallwitzberg,
  • die Pflanzung einzelner Hochstämme, auch auf den Inseln im Wallwitzsee,
  • Baumgruppen mit verschiedenen heimischen Arten.

Bei allen Arbeiten werden die Anforderungen des Denkmalschutzes berücksichtigt. Auf exotische Baum- und Straucharten wird verzichtet. Heimische Arten sollen sich besser an die veränderten Lebensbedingungen anpassen können. Das unterstützt sowohl den Naturschutz als auch den Erhalt des historischen Parkbildes.

Vorwüchsige Arten werden zurückgedrängt

Zur Vorbereitung der Pflanzungen werden unter anderem Spitz-Ahorn, Robinien und in einem Teilbereich des Beckerbruchs die Amerikanische Rot-Esche zurückgedrängt. Diese Baumarten haben sich in einigen Bereichen stark ausgebreitet. Dadurch verdrängen sie andere Pflanzenarten oder verhindern, dass diese sich weiterentwickeln können.

Auch stark wuchernde Gehölze wie Schneebeere und Waldrebe werden reduziert. In geringem Umfang werden außerdem Sichtbeziehungen zwischen vorhandenen Gebäuden und Figuren im Garten wieder freigestellt.

Arbeiten an mehreren Stellen im Georgium

Die Maßnahmen finden in geringem Umfang am Fürstenplatz sowie vor allem im Bereich des Fasanerieteichs und des Wallwitzsees statt. Die Pflanzungen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

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