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Aktuelles & Termine

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Ausstellungstermine


Ständige Ausstellung

Schauplatz vernünftiger Menschen... - Kultur und Geschichte in Anhalt|Dessau

Interim

Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

Sonderausstellung (7. Feb. 2018 bis 29. Juli 2018)

Was übrig bleibt.

Aus dem Nachlass des Dessauer Malers Erich Schmidt-Uphoff (1911-2002)

Veranstaltungstermine


Internationaler Museumstag am 13. Mai 2018

11, 12 und 13 Uhr
Der Treppenturm des Johannbaus - ein architektonisches Kleinod der Frührenaissance in Mitteldeutschland.
Führung durch Karin Weigt M.A.
(Teilnehmerzahl: max. 12 Personen, Anmeldungen an der Kasse)

11 Uhr bis 13 Uhr
„Was übrig bleibt – Aus dem Nachlass des Dessauer Malers Erich Schmidt-Uphoff (1911–2002)
Führungen durch die Sonderausstellung

16 Uhr
Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
Führung durch Margit Ziesché

 

24. Juni 2018 um 15 Uhr
Jüdische Frauen im Ersten Weltkrieg
Buchvorstellung der Autoren Sabine und Uwe Hank
in Kooperation mit der Moses Mendelssohn Gesellschaft Dessau und dem Centrum Judaicum Berlin

 

 

News

Sammelaufruf "Baden in freier Natur"
Nicht nur Hugo Junkers liebte das Schwimmen in freier Natur bei Luft und Sonne. Die Dessauer zog es im letzten Jahrhundert in das Schwimmbad am Rehsumpf und zur Badeanlage an der Jonitzer Mulde. Dort lernten sie schwimmen, feierten ihre Jugendweihen und Polterabende, tanzten in das Neue Jahr und genossen lauschige Sommerabende im Biergarten. Die ABUS Wasserballmannschaft trainierte dort, errang viele Siege und deutsche Meisterschaften. Die Dessauer erinnern sich gerne und können manche lustige und erstaunliche Geschichten dazu erzählen. 

Ihre Erinnerungen, Bilder und Fotos will das Museum für Stadtgeschichte in Kooperation mit dem Verein Rehsumpf e.V. für die Ausstellung "Baden in freier Natur" sammeln. Dafür werden Zeitzeugen und historische Alltagsgegenstände gesucht, die das Freizeiterlebnis am Rehsumpf dokumentieren. Zu denken ist dabei zum Beispiel an Hilfsmittel zum Erlernen des Schwimmens wie etwa Schwimmangeln, Schwimmreifen und - flossen, Badebekleidung, Bade- und anderes Spielzeug, Sonnenbrillen, aber auch an Sportgeräte (z.B. Wasserbälle, Kegel). Gesucht werden ebenfalls Fotografien und schriftliche Zeugnisse wie Mitgliedsausweise, Schwimmabzeichen, Eintrittskarten, Veranstaltungsprogramme oder Speisekarten der Gaststätte). Auch Gegenstände, mit denen die Badekabinen und die Gaststätte auf dem Gelände ausgestattet waren, sind von Interesse.

Neben den Exponaten für die geplante Ausstellung über die Flussbadeanstalt Rehsumpf ist das Museum auch an Exponaten, Fotografien und Berichten zu anderen Naturbädern in Dessau (z.B. Stillinge, Tannenheger, Parnekel) interessiert.

Zum Jubiläumsjahr der Bauhausmoderne 2019 wird die Ausstellung "Baden in freier Natur" die Flussbadeanstalt im Rehsumpf im Frühjahr 2019 neu eröffnen, und die dazugehörigen Geschichten und Erinnerungen werden dann in den Kabinen wieder lebendig werden.

Der Verein Rehsumpf und das Museum für Stadtgeschichte bitte alle Dessauer, ihre Erinnerungen mitzuteilen und Fotos, Bilder und Gegenstände beim Museum für Stadtgeschichte abzugeben. Sie werden dort aufbewahrt, um die historisch bedeutsame Bade- und Flusskultur in Dessau für zukünftige Generationen zu sichern.

Bitte melden Sie sich bei:
Karin Weigt, Museum für Stadtgeschichte Dessau, Törtener Str. 44, 06842 Dessau-Roßlau; Tel.: 0340/8003790; karin.weigt@stadtgeschichte.dessau.de

Elisabeth Kremer und Bettina Schröder-Bornkamp, Verein Rehsumpf e.V.; 06844 Dessau-Roßlau, Tel. 0162/9274988; rehsumpf@email.de

 

Restaurierte Exponate aus der Eisenkunstguss-Sammlung Ewald Barth aus Berlin zurück.

Dank großzügiger Unterstützung des Freundeskreises der Kulturstiftung der Länder konnte bereits kurz nach Eröffnung der Ausstellung "Aus Bombenglut geborgen. - Schätze aus der Eisenkunstguss-Sammlung Ewald Barth" die Restaurierung weiterer 19 Exponate in Angriff angenommen werden. Die aufwendigen Arbeiten wurden von dem Berliner Metallrestaurator Gunter Herrmann ausgeführt und sind jetzt in neuem Glanz zu bewundern.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die ab den 1920er Jahren von dem Dessauer Zahnarzt Ewald Barth zusammengetragene Sammlung stark in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund ihrer Bedeutung wurde sie im März 1944 gemeinsam mit privaten und öffentlichen Kunstschätzen in das vermeintlich sichere Schloss Zerbst ausgelagert. Nach der Zerstörung von Stadt und Schloss am 16. April 1945 schien die damals rund 1.800 Exponate umfassende Sammlung für immer verloren. Erst im Mai 1948 konnte mit ihrer spannenden Bergung aus Schutt und Asche begonnen werden.

Restaurierte Exponate aus der Eisenkunstguss-Sammlung Ewald Barth

Kontakt

Hausadresse
Museum für Stadtgeschichte Dessau
Johannbau
Schloßplatz 3a
06844 Dessau-Roßlau
0340 2209612  

Postanschrift / Museumsverwaltung
Museum für Stadtgeschichte Dessau
Törtener Straße 44
06842 Dessau-Roßlau
0340 8003790
0340 8003795
museum@stadtgeschichte.dessau.de

Öffnungszeiten
Mittwoch - Sonntag 10-17 Uhr
Jan. 2018 geschlossen.

Standort

Barrierefreiheit im Johannbau

Im ganzen Haus herrscht Barrierefreiheit (mit Aufzug, halbautomatischen Türen, Sonder-WC); Zugang für Rollstuhlfahrer über die Rampe auf der Westseite des Johannbaus.