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Engagierte Stadt

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Dessau-Roßlau engagiert

Seit 01. Juli 2020 ist die Stadt Dessau-Roßlau Mitglied im Bundesnetzwerk „Engagierte Stadt“. In den kommenden drei Jahren soll über das Programm „Engagierte Stadt“ die Chancen zum Gestalten, Partner*innen zu gewinnen und Barrieren jeglicher Art in Dessau-Roßlau abzubauen, genutzt und besonders das bürgerschaftliche Engagement sichtbarer gemacht werden.

Ziel der Aktivitäten ist die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und ein stärkeres soziales Miteinander. Voraussetzung dafür ist das Gefühl der Zugehörigkeit des Einzelnen unter Berücksichtigung seiner individuellen Merkmale und Erfahrungen sowie die Anerkennung seiner Zugehörigkeit durch und in der Gesellschaft.

In unterschiedlichen Bereichen, wie der Integrationsarbeit, dem Klimaschutz, der Jugendbeteiligung, der Seniorenarbeit, haben sich in Dessau-Roßlau viele Akteure zusammengefunden und engagieren sich. Strukturen zu finden, die die Zusammenarbeit verbessert, die Synergien schafft und Kompetenzen bzw. Ressourcen gut nutzen, fehlen aber ein Stück weit. Eine koordinierende Stelle wurde durch Akteure und der Politik in den vergangenen Jahren immer wieder gefordert. Mit Einführung der Ehrenamtskarte im Januar 2019 wurde ein erster Schritt in Richtung Sichtbarmachung von bürgerschaftlichem Engagement und Anerkennungskultur erreicht. Hier soll mit dem Programm „Engagierte Stadt“ und unterschiedlichen Arbeitspaketen angesetzt werden.

Ein Beirat aus Mitgliedern unterschiedlicher Bereiche begleitet die Arbeit und bringt sich mit entsprechender Expertise ein.

Kontakt

Koordinatorin Engagierte Stadt/Bürgerservice
Kathrin Hinze 

Stadt Dessau-Roßlau
Referat des Oberbürgermeisters
Zerbster Straße 4
06844 Dessau-Roßlau

0340 204-1401
0340 204-2691201
engagiertestadt@dessau-rosslau.de

Arbeitspakete

1. Aufbau, Etablierung und Koordination des Netzwerks "Dessau-Roßlau engagiert"

1. Aufbau, Etablierung und Koordination des Netzwerks "Dessau-Roßlau engagiert"

  • Aufbau und Weiterentwicklung unter Einbeziehung bisheriger Strukturen; Überführung der Ergebnisse aus den Programmen „Vielfaltsgestalter“; „Synergien vor Ort“ und „Zusammenhalt vor Ort“
  • Erstellung von Leitlinien und Handlungsschwerpunkten für das Netzwerk entsprechend des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts und dem Leitbild der Stadt
  • Gründung einer „Steuerungsgruppe“ mit Mitgliedern aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kommune und Wirtschaft
  • regelmäßige Netzwerktreffen bzw. Fachaustausch, ggf. jährliche Konferenz;
  • Entwicklung einer Strategie zum bürgerschaftlichen Engagements in der Stadt
  • regionale und überregionale Vernetzung ausbauen 
  • bedarfsgerechtes, abgestimmtes und übergreifendes agieren um Doppelstrukturen zu vermeiden
  • Strategien der Nachwuchsgewinnung entwickeln sowie Einbindung von weiteren Zielgruppen;

2. Öffentlichkeitsarbeit

2. Öffentlichkeitsarbeit

  • Erstellung eines Internetportals um die Transparenz der Angebotsstrukturen sichtbar zu machen
  • Bekanntmachung von Projekten, Aktionen und Fördermöglichkeiten
  • Gewinnung von neuen Netzwerkpartnern
  • Wissentransfer durch Austausch und Fortbildungen

3. Fortbildung-, Beratungs- und Begleitungsangebote

3. Fortbildung-, Beratungs- und Begleitungsangebote

  • Schaffung von Rahmenbedingungen für die Umsetzung des bürgerschaftlichen Engagements und Einbindung in kommunale Strukturen
  • Beratung zum bürgerschaftliches Engagement und Information über rechtliche, organisatorisch und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Initiativen, Verein und Verbände
  • Bedarfs- und Nachfragesteuerung
  • Gewinnung von Multiplikator*innen

4. Anerkennungskultur

4. Anerkennungskultur

  • Verstetigung und Ausbau der Ehrenamtskarte
  • Gewinnung von neunen Partner zur Unterstützung der Ehrenamtskarte (Einbindung Wirtschaft)
  • Erarbeitung von öffentlichkeitswirksamen und kontinuierlichen Würdigungsformaten
  • Schaffung von Instrumenten bzw, Regularien zur Anerkennung von non-formalen und informellen Bildungsinhalten

Verweis

Das Netzwerk

» Ehrenamtskarte

» Ehrenamtskarte

Alle Informationen zu den Voraussetzungen, den Partnern und Formularen finden Sie hier.

» Weltoffene Kommune - Vom Dialog zum Zusammenhalt

» Weltoffene Kommune - Vom Dialog zum Zusammenhalt

Kommunen sind zentrale Orte für Vielfalt, Integration und Teilhabe. Mehr denn je müssen sie heute Ausgangsbedingungen gestalten, die Weltoffenheit und ein gutes Zusammenleben fördern. Aber wie kann das gelingen? Das Modellprojekt wurde im Jahr 2020 in Dessau-Roßlau mit der Bertelsmann Stiftung und der Phineo gAG durchgeführt. Neben einem Selbstcheck der Verwaltung gab es auch Bürgerbeteiligungsformate.

Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

» Vielfaltsgestalter

» Vielfaltsgestalter

Dessau-Roßlau ist in das Programm „Vielfaltsgestalter – Lokale Bündnisse für Zusammenhalt in Vielfalt“ der Robert Bosch Stiftung aufgenommen worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

» Qualifizierungsangebote für Vereine

» Qualifizierungsangebote für Vereine

Workshopreihe „gutes-geht.digital“

https://www.freiwilligen-agentur.de/veranstaltung/gutes-geht-digital-e2-80-93-1-teil-einstieg-ideenschmiede/

Onlineseminar "Erfolgreich Fördermittel beantragen"
https://www.jissa.de/bildung/landesweite-angebote/foerdermittel-lvwa.php

Online-Seminar „Sitzungen effektiv leiten“
https://calendar.boell.de/de/event/sitzungen-effektiv-leiten 

Online-Workshopreihe zu Fundraising und Fördermittel
https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/dseeerklaert/fundraising-und-foerdermittel/ 

Online-Seminar "Professionelle Kosten- und Finanzierungspläne" (Kulturbereich)
https://www.lanze-lsa.de/lanze-macht/veranstaltungen 

» Quartiersbezogene Ehrenamtsarbeit

» Quartiersbezogene Ehrenamtsarbeit

Mit dem Ziel, vor Ort insbesondere Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Stadtentwicklung zu unterstützen, integrative Prozesse und Angebote zu fördern sowie Maßnahmen der Quartiersentwicklung umzusetzen, ist im Fördergebiet „Soziale Stadt – Dessauer Innenstadt“ seit dem III. Quartal 2019 ein Quartiersmanagement aktiv.

Der Fokus liegt derzeit auf dem Quartier Am Leipziger Tor.

» K² - Kulturnetzwerk

» K² - Kulturnetzwerk

K² – Kulturnetzwerke in Kommunen ist ein Projekt der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.

Ziel ist es, durch die systematische Vernetzung und den konzeptionellen Austausch die kulturellen Bildungsnetzwerke vor Ort zu stärken. So soll das Ziel der Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendliche ein Stück näher rücken.

Das Projekt ist Teil des begleitenden Forums »Vernetzung, Qualität, Forschung« des Bundesförderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

https://www.bundesakademie.de/kompetenz/projekte/k2-kulturnetzwerke-in-kommunen/