Bei diesem Termin stand die positive Zusammenarbeit der drei Städte vor allem konkret im Sozialbereich im Fokus.
Regelmäßig kommen die drei Dezernenten der sachsen-anhaltischen Oberzentren zusammen und besprechen die gemeinsamen, aktuellen Themen.
Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses von Dessau-Roßlau, Bastian George, der dem Treffen ebenfalls beiwohnte, wurden die Bedeutung und Notwendigkeit der Schulsozialarbeit hervorgehoben.
Die Dezernenten betonten die gemeinsamen Ziele und die Dringlichkeit, Schulsozialarbeit als essenziellen Bestandteil der Bildungslandschaft zu fördern. Die Diskussion drehte sich um Strategien zur Weiterführung und Verbesserung der bestehenden Angebote, um den Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden.
Einigkeit herrschte darüber, dass eine starke Schulsozialarbeit nicht nur das individuelle Wohl der Schüler unterstützt, sondern auch das schulische Klima und die Integration fördert. Die Städte wollen ihre Ressourcen bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen, um zusammen nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Insgesamt zeigte das Treffen, wie wertvoll der fachliche Austausch zwischen den Städten und wie wichtig eine kooperative Haltung in der Jugendhilfe sind, um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die jungen Menschen zu schaffen.
Eines der breit gefächerten Gesprächsthemen war auch der gemeinsam gestellte Antrag für ein Modellvorhaben für Unterstützungsmaßnahmen und -strukturen vor Ort und im Quartier im Bereich Pflege und Pflegeprävention seitens des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt. Als Kooperationspartner haben sich die drei Oberzentren mit der Entwicklung eines gemeinsamen, flächendeckenden Datentools beworben. Ziel ist es, mithilfe eines einheitlichen Monitorings soziale Daten, wie z.B. Altersverteilungen oder die Zahl der Pflegebedürftigen zu ermitteln, zum einen für eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den Kommunen und zum anderen, um bedarfsgerechter auf die jeweiligen Situationen vor Ort reagieren zu können. Dank der vernetzten Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt konnte der gemeinsame Kooperationsantrag fristgerecht eingereicht werden und befindet sich aktuell im Ministerium in der Prüfung. Ausgewählt werden aus den zahlreichen Bewerbungen insgesamt nur etwa fünf Projekte für die Umsetzung. Die Hoffnung ist groß in den drei kooperierenden Städten und Oberzentren Dessau-Roßlau, Magdeburg und Halle.
Welche Themen beim nächsten Treffen der Sozialdezernenten auf der Tagesordnung stehen werden, ist noch nicht festgelegt. Fest steht aber, dass das nächste Treffen stattfinden wird. Dann wahrscheinlich in Halle.
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