Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten die Stadt Dessau-Roßlau und ihre Partner über den aktuellen Stand des Sportarten- und Sportstättenkonzeptes. Zudem wurde der Kooperationsvertrag offiziell unterzeichnet und symbolisch die Special-Olympics-Fahne übergeben – ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Vorbereitung auf die Landesspiele.
Die Special Olympics Landesspiele bieten Wettbewerbe in insgesamt zehn Sportarten für Menschen mit und ohne geistige Behinderung. Gleichzeitig entfalten sie ihre Wirkung weit über den eigentlichen Veranstaltungszeitraum hinaus: Mit Workshops, Mitmachaktionen und Begegnungsformaten entsteht ein inklusiver Raum, der Menschen verbindet und Teilhabe stärkt. Bereits im Vorfeld sollen Schulen, Vereine und weitere Partner eingebunden werden, um inklusive Sportangebote auszubauen und gemeinsames Sporterleben zu fördern.
Der Meldestart für Teilnehmende ist für Februar 2027 vorgesehen.
Starke Partnerschaft für inklusive Sportentwicklung
An der Veranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Dr. Robert Reck, Christoph Wessel, Referatsleiter Sportförderung der Stadt Dessau-Roßlau, Andreas Silbersack, 1. Vizepräsident von Special Olympics Sachsen-Anhalt e. V. (SOSA), sowie Susann Albrecht, Geschäftsführerin von SOSA, teil. Ergänzt wurde das Podium durch Jule Osterland, Vorsitzende des RTZ Rodleben e. V. und Landeskoordinatorin Reiten bei SOSA, sowie Athletin Joyce Hooth.
Oberbürgermeister Dr. Robert Reck betonte die Bedeutung der Veranstaltung für die Stadt: „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass alle Menschen Spaß an Sport und Bewegung haben und diese Freude auch ausleben können – inklusiv und ohne Barrieren. Unsere Sportstätten sind ideal für die Ausrichtung der Landesspiele. Wenn wir damit zugleich ein sichtbares Zeichen der Unterstützung setzen können, tun wir das sehr gern und freuen uns außerordentlich darauf.“
Auch Andreas Silbersack hob die enge Zusammenarbeit mit der Stadt hervor: „Wir sind sehr froh über die bereits jetzt hervorragend funktionierende Zusammenarbeit mit der Gastgeberstadt. Ebenso ist die Förderung durch das Land entscheidend, damit inklusive Veranstaltungen möglich sind und Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung barrierefrei am Sport und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“
Große Vorfreude auf die Landesspiele äußerten auch Jule Osterland und Athletin Joyce Hooth aus dem RTZ Rodleben e. V. Joyce Hooth, die bereits mehrfach Medaillen bei Landesspielen gewinnen konnte und 2026 bei den Nationalen Spielen im Saarland startet, formulierte ihr sportliches Ziel bereits klar: „Ich habe mir als Ziel gesetzt, auch bei den Landesspielen Dessau-Roßlau mehrere Medaillen zu gewinnen – aber in einer höheren Leistungsklasse.“
Feierliche Verabschiedung für das Team aus Rodleben
Zum Abschluss der Pressekonferenz wurden vier Reiterinnen des RTZ Rodleben e. V. gemeinsam mit ihren Trainerinnen und Betreuungspersonen offiziell zu den Nationalen Spielen vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland verabschiedet. Unter großem Applaus erhielten die Athletinnen Team-Trikots und Käppis als symbolische Ausstattung für die bevorstehenden Wettbewerbe.
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