Schneefelder und Gletscher bestimmen das Bild der Landschaft im hohen Norden bzw. im antarktischen Süden sogar im Sommer - und doch herrscht dort ein vergleichsweise reichhaltiges Tierleben. Diesem widmet sich die neue Sonderausstellung „Tiere im Polarlicht“, die vom Naturkundemuseum Potsdam kuratiert wurde und am 9. August 2026 um 15 Uhr im Naturkundemuseum Dessau eröffnet wird.
Vom stolzen Rentier und der wunderschönen Schneeeule bis zum Polarfuchs und dem legendären Vielfraß werden faszinierende Tiere und ihre Besonderheiten vorgestellt. Highlight der Ausstellung ist ein ausgewachsener Moschusochse, dem aufgrund seines zottigen Fells auch tiefste Temperaturen in der Polarnacht nichts anhaben können. Aktuellen Aspekten von Eis und Schnee in den Polargebieten widmet sich ein Ausstellungsteil mit Leihgaben des Umweltbundesamtes und Objekten aus der Sammlung des Naturkundemuseums Dessau.
Zur Eröffnung am Sonntag, dem 9. August, wartet ein interessantes Programm auf die Besucherinnen und Besucher. Dr. Ina Pokorny vom Naturkundemuseum Potsdam spricht über die Tierwelt im hohen Norden und Jacqueline Hilbert vom Umweltbundesamt gibt einen Einblick in die Arbeit des Amtes für die Antarktis. Im Anschluss an die Vorträge findet eine Kuratorenführung durch die Ausstellung statt. Das Museum lädt alle Interessierten zur Eröffnung und einem Glas Sekt ein. Der Eintritt ist frei.
Vom 12. August bis 30. November 2026 kann die Ausstellung mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.
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