Die Stadt Dessau-Roßlau hat im Rahmen des Projektes „NeuSTADT-Meile Dessau“ eine umfangreiche Förderung für eine resiliente Entwicklung der Dessauer Innenstadt im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ erhalten. Mit den insgesamt zur Verfügung stehenden Fördermitteln in Höhe von 3,45 Millionen Euro, an denen sich die Stadt Dessau-Roßlau mit zehn Prozent Eigenmitteln beteiligt, werden seit Herbst 2022 vielfältige Maßnahmen durch verschiedene Projektträger umgesetzt.
Ein Projektziel besteht darin, neue Nutzungen für leerstehende Einzelhandelsimmobilien zu ermitteln. Dazu gehört auch das 1908 von Eduard Zeeck gegründete Kaufhaus, nach 1945 zunächst als HO-Warenhaus und später vielen Dessauern als Magnet-Kaufhaus bekannt. In Zusammenarbeit mit der Eigentümerin wurde im ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie für eine mögliche Nutzung der vier leer stehenden Etagen des Gebäudes erarbeitet. Unter anderem ist in der 2. Etage des ehemaligen Kaufhauses eine gemeinwohlorientierte Nutzung zunächst als Ausstellungs- und Veranstaltungsort durch die Stiftung Bauhaus Dessau im Zuge des Bauhausjubiläums „An die Substanz. Bauhaus Dessau 100“ vorgesehen. Damit beginnt dieser Ort, sich zu beleben.
Zudem soll mit den Bundesfördermitteln die direkt an der Kavalierstraße gelegene historische Ostfassade des ehemaligen Kaufhauses saniert werden. Im ersten Schritt beginnt ab 24. März 2025 die Abnahme der Blechvorhangfassade, hinter der sich die Fassade aus den 1920er Jahren verbirgt.
Im Hinblick auf die avisierte Nutzung durch die Stiftung Bauhaus Dessau sollen anschließend die Fenster der 2. Etage ausgetauscht werden. Abschließend erfolgen Putzarbeiten an der historischen Ostfassade. Die Maßnahme ist aus städtebaulicher Sicht von hoher Priorität zur Aufwertung des Bereichs Museumskreuzung/Kavalierstraße.
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