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Amtsinhaber Peter Kuras tritt nicht für eine zweite Amtszeit an

In der offiziell am Freitag dieser Woche erscheinenden April-Ausgabe des Amtsblattes teilt Oberbürgermeister Peter Kuras seine Absicht mit, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu kandidieren.   Hier der Original-Wortlaut seiner persönlichen Erklärung im Amtsblatt bereits vorab:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Doppelstadt,

im Juli endet meine 7-jährige Amtszeit als Oberbürgermeister dieser Stadt. In den letzten Wochen wurde ich oft gefragt, ob ich noch einmal für dieses Amt kandidieren würde oder ob ich in den Ruhestand gehen möchte. Ich habe daraufhin gesagt, dass ich nicht unbedingt noch einmal kandidieren würde, aber dieses wichtige Amt in gute Hände abgeben möchte. Von daher habe ich meine Entscheidung auch von der Kandidatenlage für die kommende Wahl abhängig gemacht.

Zwischenzeitlich haben mehrere, sehr veritable Persönlichkeiten aus unserer Stadt ihre Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters erklärt, die auch ein breites politisches Spektrum abbilden. Es gibt also nunmehr ein gutes Angebot an die Wählerinnen und Wähler unserer Stadt.

Insoweit habe ich mich entschlossen, nicht wieder für dieses Amt zu kandidieren. Ich befinde mich im 64. Lebensjahr und habe 30 Dienstjahre im öffentlichen Dienst absolviert, nach einer längeren Tätigkeit in der Schwerindustrie. Nach meiner 7-jährigen Amtszeit als OB möchte ich nun wieder mehr Zeit für meine Familie haben, die in den letzten Jahren sehr oft auf meine Anwesenheit verzichten musste. Auch muss ich für die Aufrechterhaltung meiner Gesundheit mehr Anstrengungen als bisher aufwenden, zum Beispiel wieder etwas mehr Sport treiben. Auf wieder mehr Zeit für Hobbies freue ich mich.

Insbesondere das letzte Jahr, das ganz im Zeichen der Eindämmung der weltweiten Corona-Pandemie stand, hat mich viel Kraft gekostet. Durch große Anstrengungen aller Bürgerinnen und Bürger ist es, jedenfalls vorerst, gelungen, diese tückische Krankheit weitgehend zurückzudrängen. Aber nach wie vor gibt es viele Probleme, zum Beispiel bei der ausreichenden Verfügbarkeit von Impfstoffen, auch sind die Menschen insbesondere wegen der Kontaktbeschränkungen, zunehmend verdrossen, die Akzeptanz für die Maßnahmen des Lockdowns nimmt ab.

Dankbar bin ich für die vielen schönen Momente, die ich in meiner Amtszeit erleben durfte. Dazu zähle ich die vielen Begegnungen mit den Menschen unserer Stadt, sei es bei Veranstaltungen, Treffen oder Einzelgesprächen, die ich ganz überwiegend als anregend und bereichernd empfunden habe.

Auch konnten in meiner Amtszeit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Heimatstadt gegeben werden. Unter aktiver Mitwirkung der Stadtverwaltung und des Stadtrates konnten unter anderem eine neue Schwimmhalle gebaut, der Schloßplatz neu gestaltet, neue Wohngebiete entwickelt und eine wirksame Marketinggesellschaft gegründet werden. Ein ganz besonderer Höhepunkt in der Entwicklung unserer Stadt war zweifellos die Errichtung des neuen Bauhaus-Museums und die damit einhergehende völlige Neugestaltung der Kavalierstraße. Damit wurde dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, die Innenstadt zu beleben, Rechnung getragen.

Alles in allem und trotz verschiedener Tiefpunkte erfüllt mich meine Amtszeit überwiegend mit Zufriedenheit. Natürlich gibt es noch viel zu tun und deshalb bin ich froh, den Staffelstab an einen jüngeren Nachfolger übergeben zu können. Die begonnene Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, des Klimaschutzkonzeptes und anderer wichtiger Strategiepapiere bildet dafür eine gute Grundlage. Auch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Industrie und den Mittelstand, der Erhalt der wertvollen Kulturlandschaft und der Bildungsinfrastruktur, der Pflege der einmaligen Landschaft und die Schaffung von Wohnquartieren, in denen sich die Menschen unserer Stadt wohlfühlen, wird auch weiterhin großer Aufmerksamkeit bedürfen.

Auch wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine genaue Bilanz meiner Amtszeit ziehen werde, möchte ich jetzt schon einmal Dank sagen. Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihr anhaltendes Vertrauen meiner Person gegenüber, ich danke den Beigeordneten, Amtsleitern und Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung für ihre engagierte Arbeit, den Mitgliedern des Stadtrates für ihre konstruktive Zusammenarbeit, den Unternehmen unserer Stadt für ihr hohes Engagement gerade jetzt in schwierigen Zeiten und nicht zuletzt meiner Familie, insbesondere meiner Ehefrau für ihre ungebrochene Unterstützung.

Abschließend bitte ich Sie, trotz der coronabedingten Einschränkungen zur Wahl zu gehen. Auch wird die Briefwahl wieder möglich sein für alle die, die aus verschiedenen Gründen nicht am Wahltag ins Wahllokal gehen wollen. Wer auch immer meine Nachfolge antreten wird, benötigt mit einem guten Wahlergebnis eine hinreichende demokratische Legitimation für die Ausübung dieses schwierigen Amtes.

Da ich selbst in das Wahlkampfgeschehen nicht mehr eingreife, kann ich mich voll auf die Bewältigung meiner dienstlichen Pflichten konzentrieren. Insbesondere die Bewältigung der Coronakrise wird weiterhin hoher Anstrengungen bedürfen, und ich werde mich bis zu meinem letzten Tag entsprechend meinem Wählerauftrag meinen Dienstpflichten widmen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Oberbürgermeister Peter Kuras

Bitte bleiben Sie gesund!“

Fallzahlen in Dessau-Roßlau

Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit positiven Tests auf den COVID-19-Virus, z. B. in Kitas, Schulen und Horten.

Videobotschaften des Oberbürgermeisters

Hotline des Gesundheitsamtes

Hotline des Gesundheitsamtes

Die Hotline des Gesundheitsamtes ist montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr besetzt.

0340 204-2222

Corona-Schnelltests

Corona-Schnelltests

Stadtteil Dessau


 

Die Stadt Dessau-Roßlau hat ein Testzentrum zur Durchführung von kostenlosen Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger in Dessau-Roßlau eröffnet. Das Testzentrum wird vom Medizinischen Versorgungszentrum im Dessau Center, Franzstraße 85, betrieben und hat wochentags täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wartezeiten plus die 15 Minuten, die man auf das Ergebnis warten muss, sind einzuplanen.

Es wird gebeten, den Zugang bzw. den Aufzug über das Parkplatzdeck zu nutzen. Pro Person ist maximal ein Test pro Woche möglich. Die Personen müssen jedoch symptomfrei sein.

Da die Menge der zur Verfügung gestellten Schnelltests momentan noch beschränkt ist, wird vorerst auf Bestände des Städtischen Klinikums zurückgegriffen. Sobald mehr Schnelltests zur Verfügung stehen, wird die Öffnung eines weiteren Testzentrums in der Stadt angestrebt.

Stadtteil Roßlau


Am 15. März wird im Stadtteil Roßlau ein zweites Zentrum für kostenlose Schnelltests in Betrieb genommen, das nachmittags von 13.00 bis 17.30 Uhr geöffnet sein wird. Es wird, wie auch das Testzentrum im Dessau-Center, vom Medizinischen Versorgungszentrum des Städtischen Klinikums Dessau betrieben. Pro Person ist maximal ein Test pro Woche möglich. Die Personen müssen jedoch symptomfrei sein. Der Zugang zum Roßlauer Testzentrum in der MVZ-Gemeinschaftspraxis in der Luchstraße 19 führt über einen separaten Eingang, der ausgeschildert ist.

Das Angebot in den Testzentren ist auf einen Corona-Test wöchentlich für Dessau-Roßlauer Bürger beschränkt. Vom Abstrich bis zum Ergebnis ist eine Wartezeit von 15 Minuten einzuplanen.

Schnelltests in Apotheken


Übersicht der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt über Apothken, die Schnelltests anbieten https://www.ak-sa.de/aktuelles-presse/covid-19/test-apotheken.html  

Hotline des Mehrgenerationenhauses

Hotline des Mehrgenerationenhauses

  • für ehrenamtliche Einkaufshelfer und Hilfesuchende
    0340/240055-46 und -47 (Mo bis Fr 9 bis 15 Uhr)

Sprechzeiten Stadtverwaltung

Sprechzeiten Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Dessau-Roßlau ist für den Besucherverkehr geschlossen. Zur Regelung ihrer Angelegenheiten sind für den Bürger vorab eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

Ein Termin in der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde ist ausschließlich über die Online-Terminvergabe möglich.


Erreichbarkeit der Bürgerbeauftragten:


Erreichbarkeit Bürgeramt:

  • 0340 204-2133

Erreichbarkeit Sozialamt


Erreichbarkeit Jugendamt:

  • Kindertagesbetreuung: 0340 204-1881
  • Allgemeiner Sozialer Dienst: 0340 204-2082
  • Unterhaltsvorschuss: 0340 204-1586
  • jugendamt@dessau-rosslau.de

Erreichbarkeit Dekita:

Der Eigenbetrieb Dekita ist für seine Eltern unter der Rufnummer 0340 204-2015 erreichbar. Aktuelle Informationen zur Situation finden Sie auf www.dekita.de 

Corona-Informationen für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge

Corona-Informationen für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge

Informationen und praktische Hinweise in 33 Sprachen finden Sie hier.

Die wichtigsten Frage zur Corona-Warn-App in mehreren Sprachen können Sie hier nachlesen.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus in mehreren Sprachen werden hier bekanntgegeben.

Informationen für Unternehmen

Informationen für Unternehmen

Auf Grund der aktuellen Gesundheitslage stellt das Amt für Wirtschaftsförderung aktuelle Informationen für Unternehmen in Dessau-Roßlau bereit und hat eine Hotline (montags bis freitags / 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr) für ansässige Unternehmen eingerichtet.

Hotline der Wirtschaftsförderung Dessau-Roßlau: 0340 204 20 80

Bleiben Sie informiert unter wirtschaft.dessau-rosslau.de 

Anspruch auf Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz

Mehrsprachiger Informationsbrief zu den Wirtschaftshilfen der Bundesregierung für Covid19 geschädigte Unternehmen

TelefonSeelsorge Dessau

TelefonSeelsorge Dessau

Anonym und vertraulich können Sie unter den gebührenfreien Rufnummern

0800 / 111 0 111 und
0800 / 111 0 222

rund um die Uhr Gesprächspartner erreichen.

Bundesweite Hotlines zum Thema Corona

Bundesweite Hotlines zum Thema Corona

Folgende Rufnummern informieren bundesweit zum Thema Coronavirus:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland
    0800 011 77 22
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
    116 117

  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon)
    030 346 465 100

  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums
    030/346465100 (Mo-Do 8 bis 18 Uhr, Fr 8 bis 12 Uhr)

  • Info-Telefon Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt
    0391/2564222 (Mo-So 8 bis 20 Uhr)

  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung
    Behördennummer 115 // www.115.de

  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
    030 / 340 60 66 – 07
    info.deaf@bmg.bund.de 
    info.gehoerlos@bmg.bund.de 

  • Gebärdentelefon (Videotelefonie)
    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/ 

  • Gesundheitsamt der Stadt Dessau-Roßlau
    0340 204-2222

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