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Museum für Naturkunde und Vorgeschichte

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„Bernsteinschleifen“ in den Sommerferien

 

Ob Jung oder Alt, hier kommt jeder auf seine Kosten. In den Sommerferien veranstaltet das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau zusammen mit dem Förderverein des Museums wieder mehrmals die Aktion „Bernsteinschleifen“. Wie immer gibt es für alle Interessierte ein paar kleine Bernsteine zum selber schleifen, polieren und anschließend mit nach Hause nehmen. Die Veranstaltung ist geeignet für Besuchende ab ca. 3 bis 99 Jahren.

Außer dem normalen Museumseintritt fallen keine weiteren Kosten an. Über eine Spende für Material etc. freuen wir uns jedoch.

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine vorherige Anmeldung zu den einzelnen Zeitfenstern (Dauer jeweils ca. 45 min) unter der Rufnummer 0340-214824 gebeten (zu den Öffnungszeiten des Museums Mi-So 10.00 – 17.00 Uhr).


August: Do 4.8., Do 11.8., So 14.8., Do 18.8., So 21.8., Do 25.8.

Beginn der Zeitfenster jeweils um 10.30, 11.30, 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr

Aktuell gilt Maskenpflicht im Museum (Stand 14.07.2022). Bitte informieren Sie sich ggf. vor der Veranstaltung über die aktuell geltenden Hygienevorschriften.


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Museumsmobil erfolgreich on Tour

Es hat zwar mittlerweile schon einige Kilometer auf der Uhr, aber es läuft nach wie vor hervorragend mit dem 2020 erworbenen Museums-Mobil in unserer Stadt. Ermöglicht haben die damalige Neuerwerbung des Transportfahrzeuges für den Kulturbereich der Stadt Dessau-Roßlau, vor allem für das Museum für Stadtgeschichte Dessau, das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte, die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau und das Stadtarchiv Dessau-Roßlau mit der Anhaltischen Landesbücherei Dessau, 14 Firmen aus der Region mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung, trotz der momentanen schwierigen wirtschaftlichen Situation. Dafür sei ihnen hier ausdrücklich gedankt!

Der Dank gilt

Klemm GmbH (www.klemm-dessau.de)
Elektro Hanke GmbH (www.elektro-hanke.de)
Maxxkredit (www.maxxkredit.de)
Grun´s KFZ-Service (www.gruns-kfz-service.de)
Pflegedienst Dießner (www.pflege-service-diessner.de)
Ex-Rohr GmbH
Physiotherapie Jana Dammann (www.physiotherapie-dammann.de)
Transporte-Altmetallhandel Horst Habermann (www.horst-habermann.de)
FKS Werkstatt Denny Sens (www.fks-werkstatt.de)
Malerbetrieb Flur GmbH
Dachdecker GmbH Wagner (www.dachwagner.de)
Tischlerei Körting GmbH (www.tischlerei-koerting.de)
Schönemann Entsorgung (www.schoenemann-entsorgung.de)
Sicherheitstechnik Becker (www.becker-sicherheit.de)


Neue Sonderausstellung

„Naturimpressionen. Elbe, Oder, Wolga“ mit Fotografien von D. Innus, Dr. K. Neumann, D. Vorwerk & H. Setzermann

In der Ausstellung „Naturimpressionen“ widmet sich das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau den Flussauen der europäischen Ströme Elbe, Oder und Wolga.

Für die Ausstellung gelang es vier Fotografen bzw. Fotografinnen zu gewinnen, die ihre Bilder zeigen:
Heike Setzermann und Dirk Vorwerk gelangen stimmungsreiche und eindrucksvolle Aufnahmen von Landschaft, Tieren und Pflanzen der Elbauen.
Dr. Karsten Neumann war mit seiner Kamera an der Oder an der Grenze zwischen Brandenburg und Polen und Dmitri Innus im Wolgadelta unterwegs.
Die vier Fotografierenden steuern aus ihrem Fundus fantastische Fotos bei.

Fachleute zählen Flussauen zu den azonalen Lebensräumen. Damit bringen sie zum Ausdruck, dass Flussauen sich auch dann recht ähnlich sind, wenn sie in ganz unterschiedlichen Naturräumen und Klimaten liegen.

Das Museum veranschaulicht anhand von wertvollen Präparaten aus seinen Sammlungen solche Zusammenhänge, thematisiert aber auch die Unterschiede entlang der drei Flüsse.


 

 

Fabelwesen ziehen im Museum ein

Das „Heimatstipendium“ ist ein deutschlandweit einmaliges Stipendiatenprogramm, welches von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt initiiert wurde.

Soeben findet die zweite Runde dieses Programmes ihren Abschluss. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler zeigen nun die Werke, welche in den beteiligten Museen und Gedenkstätten entstanden sind.

Ab dem 3. Oktober 2021 präsentiert die Künstlerin Julia Rückert aus Halle (Saale) ihre keramischen Fabelwesen im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau.

Vorangegangen waren die intensive Beschäftigung mit den Tierpräparaten in der Museumssammlung und ein Kreativwettbewerb für Kinder, bei welchem mehr als 200 Arbeiten eingereicht wurden.
Alle Bilder sind hier und ab 3. Oktober in der Ausstellung zu sehen.

Kleinen, in Bernstein aus Bitterfeld eingeschlossenen Insekten widmete die Künstlerin ihre besondere Aufmerksamkeit. Hierzu entstanden stark verpixelte Vergrößerungen als keramische Mosaike.

Die Ausstellung mit dem Titel „Fabelhafte Wesen“ wird am 2. Oktober 2021 um 15 Uhr im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte eröffnet.

Gäste sind herzlich willkommen, werden aber um Voranmeldung unter heimat@kunststiftung-sachsen-anhalt.de gebeten.

 


 

 

Arbeit an Ausstellungen trotz Corona

Trotz Corona wird rastlos im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau gearbeitet.Mitarbeiter und Freiwillige legen Hand an die künftigen Ausstellungen, die das Naturkundemuseum im Jahr 2021 noch zeigen will.

Das Fördervereinsmitglied Michael Gruner verbrachte viele Wochen im Herbst und Winter damit, die neuen Flechtenproben aus der Antarktis zu inventarisieren und wissenschaftlich zu erfassen.

Zahllose Emails wurden hierfür mit dem Partner des Museums, Prof. Mikhail Andreev vom Komarov Botanischen Institut in St. Petersburg, gewechselt. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Hauses mussten Texte übersetzt und für die Ausstellung verfasst, finanzielle Mittel besorgt, Bestellungen ausgelöst und Tafeln gestaltet werden. Doch nun ist es so weit. Die Großvitrine konnte in dieser Woche bestückt und komplettiert werden.

Damit können Besucher nach der Wiedereröffnung des Hauses diese in Deutschland einzigartigen und faszinierenden Kostbarkeiten aus der wertvollen Flechtensammlung des Museums bewundern.

Spätestens ab Oktober wird diese Vitrine dann ein integraler Bestandteil der neuen Ausstellung zur Geschichte und regionalen und überregionalen Bedeutung des Museums für Naturkunde und Vorgeschichte, die im Foyer geplant ist.


 

 

Russische Schenkung an das Naturkundemuseum

Als Botschaftsrat Vadim Danilin anlässlich der Einweihung des Gorbatschow-Denkmals in Dessau auf erfolgreiche deutsch-russische Kooperationen in der Kultur verwies, so hätte er als Beispiel auch die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau und dem Botanischen Komarov-Institut in St. Petersburg erwähnen können.

Nun konnte ein weiteres Kapitel des gegenseitigen Austausches aufgeschlagen werden. Der Abteilungsleiter für die Antarktisforschung des russischen Instituts übersandte dem Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau Exemplare seiner neuesten Aufsammlungen in der Oase "Bunger Hills". Die "Bunger Hills" sind ein im Sommer teilweise eisfreies, leicht welliges Gebiet an der antarktischen Küste am südlichen Ende des Indischen Ozeans. Das Areal ist daher ein Siedlungsgebiet von Flechten und Moosen, aber bisher wissenschaftlich kaum untersucht worden. Somit ist davon auszugehen, dass unter den übergebenen Stücken auch weltweit einzigartige Objekte vertreten sind, die außerhalb der Antarktis ausschließlich in St. Petersburg und Dessau zu sehen und zu studieren sind. Nicht nur das Klima und der Klimawandel beschränken oder fördern das Wachstum der Flechten und Moose. Sie sind zudem ein Indikator für die überregionale Luftverschmutzung, wie sie z. B. durch die Busch- und Waldbrände in Australien verursacht wurde.

Die vertrauensvolle Überlassung solch wertvoller Naturobjekte ist ein Zeichen dafür, dass allen tagespolitischen Zwistigkeiten zum Trotz die wissenschaftliche Zusammenarbeit auch von russischer Seite her als sehr wichtig betrachtet wird. Bei seinen Aufenthalten in Deutschland engagiert sich Professor Andreev als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der fachlichen Erschließung der Bestände des Dessauer Naturkundemuseums. Auch wenn aufgrund der aktuellen Situation die Möglichkeiten des Dessauer Museums, das russische Institut bei dessen Vorhaben zu unterstützen, beschränkt sind, so wurden dort in der Vergangenheit schon Ausstellungen aus Dessau gezeigt und international bedeutsame Sammlungsteile wissenschaftlich ausgewertet.

 


Neue Sonderasusstellung "Schwein. Kram!"

Im Zeitraum von 12. August 2020 bis 29. August 2021 wird im Naturkundemuseum Dessau eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Schwein.Kram!“ präsentiert.

Von seinen weitreichenden Ursprüngen im Vorderen Orient bis hin zu Hauptrollen in diversen Kinofilmen wird dem Besucher alles über das Hausschwein nahe gebracht.

In der Ausstellung geht es dem Schwein zunächst ans Leder. Dann folgt das Schwein auf dem Speiseplan. Einen weiteren Bereich bilden Erzeugnisse aus Schweinshaut, Borsten, Fett und Knochen. Dazu gehören Gummibärchen ebenso wie Beschichtungen auf Diafilmen. Weiter geht es in Sachen Pharmazie und Medizin. Aber es steckt noch viel mehr hinter der Beziehung zwischen Menschen und Schweinen. Das Schwein ist nicht nur Nutz-, sondern auch Schmusetier. Wir haben es zum Glücksschwein, Sparschwein und Stofftier erkoren, und es gibt noch unendlich mehr an „Schwein.Kram!“, mit dem wir unseren Haushalt verschönern. „Rampensäue“ und prominente Schweine gibt es ebenfalls zu sehen, wie zum Beispiel „Miss Piggy“ oder „Rennschwein Rudi Rüssel“. Doch Schweine sind nicht nur Nahrungslieferanten und Nutztiere, Spielzeuge und Filmstars. Sie sind liebenswerte, neugierige und schlaue Lebewesen mit einem guten Riecher.

Ein Film zur Entstehung der Ausstellung wurde mit Unterstützung des Offenen Kanals produziert. Zu sehen ist er auf der Internetseite des Naturkundemuseums, auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dessau-Roßlau sowie auf der Facebookseite der Stadt Dessau-Roßlau.
Zusätzlich läuft der 11-minütige Film täglich im Wochenprogramm des Offenen Kanals Dessau von 10. bis 16. August. Die Sendezeiten sind 10.09 Uhr, 14.09 Uhr, 18.09 Uhr und 22.09 Uhr.

Die Ausstellung ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte zu sehen.

Den Link zum Film findet man hier.

Und einen weiteren Link zum Film über das Basteln eines Papierschweins findet man hier.


 
 

Anschrift

Hausadresse
Askanische Straße 32
06842 Dessau-Roßlau 
0340 214824

Postanschrift / Museumsverwaltung
Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau
Törtener Straße 44
06842 Dessau-Roßlau
0340 8003790
0340 8003795 
naturkunde@dessau-rosslau.de

Öffnungszeiten
Museum: Mo-So und Feiertag 10-17 Uhr
Turm: Fr 10-15 Uhr; So und Feiertag 14-16 Uhr

Ansprechpartner
Leitung: Dr. Carla Backhaus
Carla.Backhaus@dessau-rosslau.de

Mitarbeiter Naturkunde: Dr. Timm Karisch
Timm.Karisch@naturkunde.dessau-rosslau.de

Verwaltung: Heidi Wittig
naturkunde@dessau-rosslau.de

Standort

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