Die Feuerwehr wurde um 17:05 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Pappelgrund alarmiert. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um einen sechs geschossigen Wohnblock. Die Brandwohnung befand sich im fünften Obergeschoss. Bei der Ankunft an der Einsatzstelle hatten einige Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Der Mieter der Brandwohnung wurde ebenfalls vor der Haustür angetroffen. Bei einer ersten Befragung des Mieters wurde eine Rauchgasintoxikation vermutet und der Rettungsdienst nachgefordert. Zur Kontrolle kam der Mieter im weiteren Verlauf ins Krankenhaus. Parallel zu diesen Erstmaßnahmen wurde die Brandbekämpfung vorbereitet. Vor dem Betreten der Brandwohnung ist an der Wohnungstür ein Rauchschutzvorhang angebracht worden um zu verhindern, dass die Rauchgase ins Treppenhaus ziehen. Der Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr ging dann zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Der Brandherd konnte in der Küche lokalisiert werden. Zur Brandbekämpfung wurde Druckluftschaum eingesetzt um den Wasserschaden so gering wie möglich halten. Nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht und es erfolgten Nachlöscharbeiten und eine gründlich Belüftung des Gebäudes. Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren wurde ein zusätzlicher Sicherungstrupp gestellt. Weiterhin wurden alle noch im Gebäude befindlichen Mieter aufgesucht. Hierbei gab es keine weiteren Feststellungen. Der Brandschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Brandwohnung wurde an die Polizei übergeben. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehen Alten und Mosigkau mit sechs Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften.
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