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2. Wettbewerbsaufruf Aktive Eingliederung

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2. Wettbewerbsaufruf "Aktive Eingliederung"

Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb mit Projektvorschlägen zur beruflichen Integration von Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen

Die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau ruft alle interessierten Träger auf, Projektvorschläge zur Verbesserung der Integrationschancen von arbeitsmarktfernen Arbeitslosen mit ausgeprägten beschäftigungsrelevanten Defiziten und daraus resultierenden besonderen Unterstützungsbedarf im Rahmen eines Ideenwettbewerbes einzureichen.

Die Grundlagen für die Durchführung des Wettbewerbs und Umsetzung entsprechender Projekte ist die Richtlinie zur Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung (RdErl. des MS vom 12.06.2015, MBI. LSA S. 407). Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Sachsen-Anhalt.

Anliegen des Wettbewerbs

Der Zielgruppe soll es ermöglicht werden, über längerfristige individuelle lösungsorientierte Begleitung, nachhaltige persönliche und berufliche Fortschritte zu erzielen und schließlich ihre berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt oder in Ausbildung zu erreichen und zu festigen. Das Projekt soll die nachhaltige Entwicklung, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern unterstützen.

Der Projektbeginn ist für den 15. September 2019 vorgesehen.

Zielgruppe

Die Zielgruppe umfasst am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen, die mit Hilfe der Förderangebote nach dem SGB II oder SGB III nicht mehr erreicht werden können und einen besonderen Unterstützungsbedarf bei der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt oder in Ausbildung haben. Bezieher von Arbeitslosengeld nach SGB III können nicht gefördert werden.

Aus der Bedarfsanalyse für die Stadt Dessau-Roßlau ergeben sich folgende Zielgruppen

  • ältere Arbeitslose ab dem vollendeten 58. Lebensjahr
  • Langzeitarbeitslose, speziell im Alter zwischen 20 und 28
  • schwerbehinderte Arbeitslose oder Langzeitarbeitslose mit psychischen Beeinträchtigungen oder Behinderungen
  • Arbeitslose mit Migrationshintergrund (Schwerpunkt Frauen)

Wer kann sich am Wettbewerb beteiligen?

Zur Teilnahme am Wettbewerb sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie sonstige Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform aufgerufen. Die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind einzuhalten. Sofern der Antragsteller tariflichen Bindungen unterliegt sind diese einzuhalten.

Das Projektziel ist durch den Einsatz von qualifizierten Fachkräften sicherzustellen. Die fachliche Qualität und Zuverlässigkeit des Antragstellers ist dauerhaft sicherzustellen.

Was wird gefördert?

Es werden Projekte mit umfassenden ganzheitlichen Angeboten zur Aktivierung, persönlichen Stabilisierung und Qualifizierung sowie nachhaltigen beruflichen Integration gefördert.

Die Projekte müssen ein detailliertes Betreuungs- und Integrationskonzept mit einer festgelegten Mindestzahl von Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt oder in eine Ausbildung beinhalten.

Die in der Richtlinie Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung genannten Projektelemente (Potenzialanalyse, soziale und fachliche Qualifizierung, Akquise, Integrationspraktika, individuelle Integrationsbegleitung, sozialpädagogische Betreuung sowie Nachbetreuung) sind mit einem der Zielgruppen angepassten und sinnvollen Methodenmix umzusetzen.

Die Projekte sollen eine Kapazität von mindestens 15 Teilnehmerplätzen haben. Während der gesamten Laufzeit soll die Zahl der besetzten Teilnehmerplätze nicht unterschritten werden. Die individuelle Verweildauer beträgt in der Regel 12 Monate.

Umfang und Art der Förderung

Dessau-Roßlau steht für den Förderzeitraum von zwei Jahren ein Gesamtvolumen von 400.000 € zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt als Fehlbedarfsfinanzierung in Form eines Zuschusses.

Hinweise zum Verfahren

Die zu fördernden Projekte werden im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens ausgewählt. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist ein formgebundenes tragfähiges Konzept zur Umsetzung der Ziele des Wettbewerbs zu entwickeln.

In der ersten Stufe wird ein Ideenwettbewerb durchgeführt. An diesem können interessierte Träger mit der Einreichung ihres formgebundenen Konzeptes teilnehmen. Bei positiver Entscheidung durch den Regionalen Arbeitskreis (RAK) zu einem Projekt wird der ausgewählte Projektträger danach aufgefordert, bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt einen formgebundenen Antrag zu stellen. Die Bewertung der Projektvorschläge erfolgt nach einem einheitlichen Bewertungsschema, das zusammen mit weiteren Hinweisen eingesehen werden kann. Die vom Regionalen Arbeitskreis ausgesprochene Förderempfehlung und das damit verbundene Konzept wird an die bewilligende Stelle weitergeleitet.

Frist zur Einreichung

Die Projektvorschläge sind auf dem Postweg bis zum 11.06.2019 (Posteingangsstempel) zu richten an:

Stadt Dessau-Roßlau
Dezernat V / Koordinator Regionaler Arbeitskreis

Herr Schulze
Zerbster Straße 4

06844 Dessau-Roßlau

Die Unterlagen sind vollständig und in doppelter Ausführung in einem verschlossenen Briefumschlag mit Hinweis auf den Wettbewerb "Aktive Eingliederung Dessau-Roßlau" einzureichen.

Später eingehende Projektvorschläge bzw. Nachreichungen können nicht mehr berücksichtigt werden. 

Ansprechpartner

Für Fragen und allgemeine Informationen zum Wettbewerb steht Ihnen

Herr Karl Schulze
Koordinator Regionaler Arbeitskreis
E-Mail: karl.schulze@dessau-rosslau.de
Telefon: 0340 204-1205

zur Verfügung.