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Unsichtbare Orte geht in die Verlängerung

Die Freiraumausstellung lädt zum alltäglichen Erkunden unbekannter Aspekte der Dessauer Bauhausgeschichte in die 1920er Jahre ein. An insgesamt 14 Standorten in der Stadt wird über das Ankommen, Leben und Wirken, aber auch den Abschied der Bauhausmeister und ihrer Schüler informiert.

Dabei sollen, jenseits der bereits bekannten Architekturen, Orte sichtbar gemacht werden, an denen die Meister und ihre Schüler einst lebten und arbeiteten. Darunter befinden sich Orte, die ihre grafische Handschrift trugen oder deren Innenausstattung bzw. deren Fassadengestaltung von ihnen stammte. Gezeigt wird, dass Lehrer und Studierende 1925 tatsächlich frischen Wind in die Stadt brachten.
Mit Kreativität, Engagement, aber auch Lebensfreude und durchaus einer Prise Humor setzten die Bauhäusler neue Maßstäbe. Werke von Klee, Feininger und Kandinsky wurden in den Dessauer Galerien gezeigt und angekauft, Bauhausfeste zogen die Neugierigen an und nicht zuletzt durch den Anhaltischen Kunstverein wirkte das Bauhaus in den kulturellen und politischen Raum Dessaus hinein.

Wichtig waren aber vor allem die Kontakte zur Wirtschaft. Mit etwa einhundert Dessauer Firmen wurde zusammengearbeitet. Bereits nach wenigen Jahren spielte das Bauhaus eine Schlüsselrolle im Leben der Stadt.

Die Freiraumausstellung ist bis zum 31. März 2020 zu erleben.

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