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Foto: Marc Rathmann / Stadt Dessau-Roßlau

Treffen von OB Peter Kuras und UBA-Präsidentin Maria Krautzberger zum gemeinsamen Arbeitsgespräch

Am 6. März 2019 fand ein Gespräch zwischen der Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, und dem Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, Peter Kuras, im Dessauer Rathaus statt. Im Mittelpunkt des Gespräches standen Fragen zur besseren Zusammenarbeit. Das Gespräch fand in einer angenehmen und konstruktiven Atmosphäre statt. Beide Seiten erläuterten nochmals ihre Interessen und Standpunkte sowie Wünsche an die jeweils andere Seite.

UBA-Präsidentin Krautzberger erläuterte die Aufgaben des UBA als Ressortforschungseinrichtung des Bundes und betonte den klaren Fokus des Amtes auf bundesweite, europäische und zunehmend internationale Umweltschutzfragen. Sie hob hervor, dass die exzellente weltweite Vernetzung des UBA auch der internationalen Bekanntheit Dessau-Roßlaus helfe. Krautzberger verwies darauf, dass man im UBA als moderne Behörde sehr erfolgreich auf mobiles Arbeiten setze, weil es die Effektivität steigere und weil man nur so ein attraktiver Arbeitgeber für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bleibe. Sie wies darauf hin, dass das Umweltbundesamt zum vierten Mal für seine familienfreundliche Personalpolitik und Arbeitsbedingungen mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet wurde.

Oberbürgermeister Kuras verwies seinerseits auf die Sorge der schleichenden Aushöhlung des Standortes. Die mobile Arbeit, die durchaus Vorteile biete, verstärke jedoch den Trend, dass immer weniger Angestellte am Hauptsitz in Dessau-Roßlau anwesend sind. Dies gehe offenbar auch mit einem Rückgang des Kongressgeschehens am Hauptsitz einher, der nicht akzeptabel ist. Kuras erinnerte an die damaligen Intentionen in Hinblick auf den Umzug des UBA – die Stärkung der Standorte im Osten. Zudem wünsche er sich die Wiederbesetzung der Stelle des Vizepräsidenten, der oder die – wie der Vorgänger – auch in Dessau-Roßlau seinen oder ihren Sitz nehmen soll. Da laut Krautzberger die personalrechtlichen Befugnisse für diese Stellenbesetzung im Bundesumweltministerium liegen, wird sich Kuras an den Staatssekretär und Vorgänger von Präsidentin Krautzberger, Herrn Jochen Flasbarth, wenden.

Beide vereinbarten eine engere Zusammenarbeit, die sich künftig auch in regelmäßigen Treffen äußern soll. Zudem werden sich beide gemeinsam bei der DB AG für eine bessere Bahnanbindung der Stadt Dessau-Roßlau einsetzen. Kuras und Krautzberger drängten beide auf eine rasche Fertigstellung des Erweiterungsbaues des UBA in Dessau-Roßlau, an dem weitere Büroarbeitsplätze entstehen werden.

Einig war man sich auch darin, die bereits bestehende gute Zusammenarbeit zwischen dem UBA und der Stadt – wie zum Beispiel die Vorbereitung und Durchführung des Netzwerk21-Kongresses – fortzusetzen und zu vertiefen. Auch die Kongresstätigkeit in Dessau-Roßlau solle mit der Fertigstellung des UBA-Erweiterungsbaus einen weiteren Schub erhalten. Des Weiteren könnte das UBA die Stadt bei ihren Ambitionen, eine nachhaltige Entwicklung zu nehmen und ein umweltbewusstes Selbstverständnis zu haben, noch weiter unterstützen.

Abschließend überreichte der Oberbürgermeister ein Bild des Dessauer Künstlers Uwe Hoyer an die Präsidentin, auf dem die Stadtsilhouette einschließlich des UBA zu sehen ist. Das Stadtoberhaupt äußerte augenzwinkernd den Wunsch, dass dieses Bild im Büro der Präsidentin seinen Platz findet, um stets an den Hauptsitz des UBA zu erinnern.

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