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Neue Schätze der Dessauer Stadtgeschichte

Sonderausstellung einzigartiger und zum Teil noch nie gezeigter Exponate

Um Neuzugänge und Schenkungen im Museum für Stadtgeschichte Dessau geht es in der neuen Sonderausstellung im Johannbau, die dort ab 16. September gezeigt wird.

Das Museum für Stadtgeschichte Dessau wurde in den letzten Jahren vielfach beschenkt: Von in Dessau ansässigen Sammlern, Bürgern und Bürgerinnen, aber auch von etlichen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu Kriegszeiten oder nach der Wende ihre einstige Heimat verlassen mussten oder wollten.

Viele der Weggezogenen, die es in andere Bundesländer oder ins europäische Ausland verschlagen hat, legen immer noch besonderen Wert auf ihre kulturelle und emotionale Verbindung zu ihrer Heimatstadt. Es ist ihnen ein Anliegen, Dinge an ihren Entstehungs- bzw. Nutzungsort zurück zu führen. Das Museum für Stadtgeschichte Dessau erachten sie als den würdigsten Ort, um diese Exponate zu bewahren und vertrauen darauf, dass ihr kulturelles Erbe dort sorgfältig für die Nachwelt erhalten, dokumentiert und in die historischen Zusammenhänge gestellt wird. Auf diese Weise konnte manche Sammlungslücke geschlossen werden.

Die Exponate machen Entwicklungsprozesse aus den unterschiedlichsten Bereichen der Sozial- und Kulturgeschichte, des Arbeitsalltags, der Kunst, Wirtschaft und Politik anschaulich und erlebbar. Zu den Schenkungen und Neuzugängen zählen Stadtansichten von Dessau und Anhalt auf Grafiken, Fotografien, Gemälden und Porzellan. Alltagsgegenstände rund um Freizeit, Mode und Vereinsleben widmen sich zum Beispiel den Anfängen des Radfahrens in Dessau, dem Tanz in den 1930er Jahren oder Kleidungsstücken aus dem Warenangebot des Kaufhauses Zeeck. Auch Dinge aus dem Dessauer Wirtschafts- und Arbeitsleben wie z.B. Musterschuhe aus der Dessauer Schuh GmbH um 1990 oder Exponate, die an Kriegsereignisse aus dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg erinnern sind unter den Schenkungen vertreten.

Nicht alle Objekte erschließen sich dem Betrachter auf den ersten Blick. So etwa rätselhafte Handwerksgeräte, deren Funktion den meisten Menschen heutzutage nicht mehr bekannt ist. Andere zeugen von in Vergessenheit geratenen Künstlervereinigungen, die in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten verboten wurden. Einige Gegenstände – wie zum Beispiel der „Hermetisator“ lassen erahnen, welch pfiffige Erfinder einst das Dessauer Wirtschaftsleben bereicherten.

Die neue Sonderausstellung, die in Kooperation mit dem Verein für Kultur und Geschichte in Anhalt|Dessau e.V. entstand, zeigt einen Querschnitt dieser für die Region einzigartigen und größtenteils noch nie gezeigten Exponate.

Die Ausstellung ist ab dem 16. September 2020 von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr im Museum für Stadtgeschichte Dessau im Johannbau, Schloßplatz 3 a, 06842 Dessau-Roßlau zu sehen.

Die Transporte wurden von Spedition Klickermann gesponsert. Dafür gilt herzlicher Dank seitens der Organisatoren.

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Aktuelle Informationen zur Situation finden Sie auf www.dekita.de

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0800 / 111 0 111 und
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  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland
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  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon)
    030 346 465 100
  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung
    Behördennummer 115 // www.115.de 
  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
    030 / 340 60 66 – 07
    info.deaf@bmg.bund.de 
    info.gehoerlos@bmg.bund.de 
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie)
    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/ 
  • Gesundheitsamt der Stadt Dessau-Roßlau
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