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Neubesetzung des Jugendhilfeausschusses erforderlich

Im Rahmen der Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 und der damit verbundenen Wahl des Stadtrates ist eine Neubesetzung des Jugendhilfeausschusses erforderlich.

Gemäß § 71 (1) SGB VIII i. V. m. der Satzung des Jugendamtes „gehören dem Jugendhilfeausschuss als stimmberechtigte Mitglieder an

  1. mit drei Fünfteln des Anteils der Stimmen Mitglieder der Vertretungskörperschaft des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe oder von ihr gewählte Frauen und Männer, die in der Jugendhilfe erfahren sind
  2. mit zwei Fünfteln des Anteils der Stimmen Frauen und Männer, die auf Vorschlag der im Bereich des öffentlichen Trägers wirkenden und anerkannten Träger der freien Jugendhilfe von der Vertretungskörperschaft gewählt werden; Vorschläge der Jugendverbände und der Wohlfahrtsverbände sind ange-messen zu berücksichtigen.“

Damit soll bundesrechtlich sichergestellt sein, dass eine fachliche Einbeziehung bzw. Abwägung stattfinden kann.

Dementsprechend werden aus den vorliegenden Interessenbekundungen 6 stimmberechtigte Mitglieder und deren Stellvertreter in den Jugendhilfeausschuss auf Vorschlag der im Bereich des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe wirkenden und anerkannten Träger der Jugendhilfe durch die Vertretungskörperschaft (Stadtrat) gewählt. Ein Drittel dieser Sitze (2) soll gemäß § 5 (1) Nr. 2 S. 2 der Satzung des Jugendamtes an Träger der freien Jugendhilfe, die im Bereich der Jugendarbeit gemäß § 11 SGB VIII tätig sind, vergeben werden.

Der Jugendhilfeausschuss ist neben der Verwaltung Teil des Jugendamtes (§ 70 (1) SGB VIII) und befasst sich gemäß § 71 (2) SGB VIII mit allen Angelegenheiten der Jugendhilfe, insbesondere mit

  • der Erörterung aktueller Problemlagen junger Menschen und ihrer Familien sowie mit Anregungen und Vorschlägen für die Weiterentwicklung der Jugendhilfe,
  • der Jugendhilfeplanung und
  • der Förderung der freien Jugendhilfe.

Der Jugendhilfeausschuss hat Beschlussrecht in Angelegenheiten der Jugendhilfe im Rahmen der vom Stadtrat bereitgestellten Haushaltsmittel sowie unter Berücksichtigung der vom Stadtrat erlassenen Satzung und gefasster Beschlüsse.

Vorschlagsberechtigt sind die im Bereich der Stadt Dessau-Roßlau tätigen und anerkannten Träger der freien Jugendhilfe, insbesondere Jugendverbände sowie Wohlfahrtsverbände und die ihnen angeschlossenen Organisationen. Die Wählbarkeit der stimmberechtigten Mitglieder und deren Stellvertreter richtet sich nach dem Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt.

Die Stadt Dessau-Roßlau möchte daher alle in Dessau-Roßlau wirkenden und anerkannten Träger der freien Jugendhilfe bis spätestens 31. Juli 2019 um Vorschläge für das notwendige Auswahlverfahren unter Berücksichtigung folgender Angaben bitten:

  • Name und Anschrift des Trägers
  • Nachweis zur Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe (außer Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Religionsgemeinschaften)
  • Name, Anschrift, Geburtsdatum sowie Kontaktdaten der vorgeschlagenen Personen.

Ihre Interessenbekundung richten Sie bitte an:

       per Post                   
       Stadt Dessau-Roßlau
       Jugendamt
       Zerbster Straße 4
       06844 Dessau-Roßlau

       oder per E-Mail        
       jugendamt@dessau-rosslau.de 

Hinweis

Stadt Dessau-Roßlau
Referat des Oberbürgermeisters / Pressestelle
Zerbster Straße 4
06844 Dessau-Roßlau

0340 204-2213
0340 204-2913
pressestelle@dessau-rosslau.de  
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