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Museen wieder geöffnet

Am Donnerstag, dem 1. Februar ist es soweit. Die Türen der städtischen Museen werden wieder für die Besucher geöffnet.

Dann kann man sich mittwochs bis sonntags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr die Ausstellungen im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte und im Museum für Stadtgeschichte Dessau ansehen.

Im Naturkundemuseum sind es die Themen „Schätze aus dem Untergrund“, mit einer Reise bis zurück in die Urzeit unserer Region, „Menschenspuren - Eiszeitjäger, erste Bauern und Bronzegießer“, inklusive einem Besuch bei „Charlotte“ aus der Jungsteinzeit, deren Aussehen dank modernster Technik rekonstruiert werden konnte, „Das Dessauer Land von der Germanenzeit bis zur Stadtgründung“ und die beeindruckende Mineraliensammlung, in der es bei Zuschalten des Schwarzlichtes auch zu atemberaubenden strahlenden Effekten kommt. Den Abschluss der Dauerausstellung bildet der Bereich “Faszination Natur – Von der Annemone bis zur Zwergrohrdommel“, wo dem Besucher in Großdiarahmen ein imposanter Einblick in die Landschaften des Biosphärenreservates Mittlere Elbe inklusive Unterwasserblick ermöglicht wird.
Wer dieses Museum an einem Sonntagnachmittag oder an einem Feiertag besucht, darf auch gern den Ausstellungsbereich im Museumsturm nebst einem Rundblick auf die Stadt aus 40 Metern Höhe genießen. Die Museumsmitarbeiter, die momentan mit dem Aufbau einer neuen Sonderausstellung im Erdgeschoss beschäftigt sind, freuen sich gewiss schon auf das durchdringende, hochfrequente Summen der großen mechanischen Mücke, die im 1. Obergeschoss per Knopfdruck ihre blutsaugenden Aktivitäten demonstriert.

Im Museum für Stadtgeschichte Dessau geht es nicht nur um die Historie der Residenzstadt, sondern auch parallel um die Entwicklung von und in Anhalt, dem ehemaligen Fürsten- und Herzogtum sowie später Freistaat bis 1945. Hier liefert die Dauerausstellung unter dem Titel „Schauplatz vernünftiger Menschen“ viel Wissenswertes anschaulich und modern präsentiert zu den Themen „Die Stadt Dessau und ihre Region im Mittelalter“, „Das Dessauer Residenzschloss und der Johannbau“, „Kirche und Reformation in Anhalt-Dessau“, „Zur Geschichte der Dessauer Juden ab 1672“, „Fürst Leopold I. – der `Alte Dessauer´, „Fürst Franz und das Dessauer-Wörlitzer Reformwerk“, „200 Jahre Musiktheater in Dessau“, „Die Revolution und erste demokratische Verfassung von 1848“, „Anhalts Haupt- und Residenzstadt Dessau wird Industriestadt“, „Hugo Junkers in Dessau“ und „Das Bauhaus in Dessau“.
Auch in diesem Museum bereitet man gerade eine neue Sonderausstellung vor. Gemeinsam mit dem Verein für Kultur und Geschichte in Anhalt|Dessau e.V. mit dem Ausstellungstitel „Was übrig bleibt. Aus dem Nachlass des Dessauer Malers Erich Schmidt-Uphoff.“

Eröffnet wird diese Sonderpräsentation am 6. Februar.

Ein weiteres Highlight im Haus ist auch in diesem Jahr wieder die Interim-Ausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau im Erdgeschoss. Hier werden etwa 80 bedeutende Werke der Gemäldegalerie aus ihren Beständen von alten niederländischen und deutschen Meistern gezeigt.

Hinweis

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