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Millionen für die Städtebauförderung

Lag es am Nikolaustag, dass sich die beiden Minister am Mittwoch im Dessauer Rathaus die Klinke in die Hand gaben? Vermutlich nicht, aber Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel folgte Staatsminister Robra auf dem Fuße und hatte fünf Zuwendungsbescheide über knapp 12 Millionen Euro im Gepäck.

Die Bandbreite der Verwendung in der Doppelstadt ist entsprechend groß. „Gut ein Viertel des Geldes wird innerhalb des erstmals aufgelegten Programms Investitionspakt Soziale Integration im Quartier bewilligt“, sagte Webel und meinte damit Umbau und Sanierung der sozialen Begegnungsstätte Törtener Straße.

 

Weitere Mittel aus Städtebau-Förderprogrammen stehen für die energetische Sanierung der Wissenschaftlichen Bibliothek, die städtebauliche Aufwertung der Verbindungsachse zwischen Wallpromenade und Marktstraße (Innenstadt Dessau) sowie für die bereits laufende Umgestaltung der Kavalierstraße und den Spielplatz im Stadtpark zur Verfügung. 1,8 Millionen Euro fließen dank der EU-Förderung, die vom Bund und vom Land kofinanziert wird, in den Straßenausbau im Johannisviertel.

 

Mit knapp 700.000 Euro wird auch der Abriss („Rückbau“) von 235 dauerhaft leerstehenden Wohnungen ermöglicht (in der Innenstadt und im Wohngebiet Zoberberg).

 

Sowohl Webel, als auch OB Peter Kuras waren sich einig darin, dass Dessau-Roßlau auf Stadtumbauförderung wie viele ostdeutsche Städte weiterhin stark angewiesen ist und von den jetzt bewilligten Maßnahmen erheblich profitiere.

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