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Land fördert Sanierung von Schloss Georgium

„Heute wird die Stadt beschenkt“, scherzte OB Peter Kuras, als Sachsen-Anhalts Staats- und Kulturminister Rainer Robra den Raum zur Pressekonferenz betrat. Denn der hatte einen Zuwendungsbescheid über 2,2 Millionen Euro in der Tasche. Es handelt sich dabei um den Landesbeitrag zur weiteren Sanierung von Schloss Georgium. Hinzu kommen weitere 3 Millionen Euro vom Bund (bereits zugesagt) und eine Million der Stadt.

Das Ergebnis der aufwendigen Sanierung wird, sowohl von innen wie von außen, dann Ende 2019 zu sehen sein. Neben den Fragen des Denkmalschutzes (als Schlossgebäude) muss bei den komplexen Sanierungsarbeiten auch die künftige Form der Präsentation des Gemäldeschatzes bedacht werden (als Museumsbau). Beide Herausforderungen zusammen ergeben ein spannendes Sanierungsprogramm, das am heutigen Tag vom Land finanziell abgesichert wurde.

 

Mit am Tisch saß Dr. Christian Philipsen, Generaldirektor der Kulturstiftung des Landes, mit der gemeinsam künftig der Ausstellungsbetrieb hochkarätig abgesichert werden kann, indem sich die Bestände der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau (Alte Meister) und der Moritzburg Halle (Moderne) künftig aufs Beste bei Präsentationen ergänzen werden. Die Bilderschätze selber bleiben freilich im Bestand der jeweiligen Einrichtungen. „Dieses Projekt“, so Philipsen, „hat Zukunft“. Es werde verstärkt, wie Robra und Kuras ergänzten, Ausstellungen von internationaler Ausrichtung ermöglichen.

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