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Kindertagesbetreuung unter Corona-Bedingungen

Im zurückliegenden Vierteljahr hat sich die Kindertagesbetreuung in Sachsen-Anhalt, und damit auch in Dessau-Roßlau, auf Grund der Corona-Pandemie massiv verändert

So wurden Mitte März alle Einrichtungen in Dessau-Roßlau geschlossen. Am 18. März durften in den 41 Kitas und Horten und in den sieben Kindertagespflegestellen von den 5.180 ursprünglich betreuten Kindern lediglich 114 Kinder betreut werden. Im Zuge des Fortschreitens der Pandemie wurde in den jeweiligen Aktualisierungen der Verordnungen des Landes zum Schutz vor dem Corona Virus Anpassungen vorgenommen, so dass per 27. Mai 2.588 Kinder berechtigt waren, notbetreut zu werden. Das ist rund die Hälfte aller Kinder aus Dessau-Roßlau, die die Angebote einer Kindertagesbetreuung in Anspruch nehmen.

Mittlerweile haben sich die Infektionszahlen in Sachsen-Anhalt so günstig verringert, dass das Land von der Notbetreuung nun wieder schrittweise in den Regelbetrieb, vorerst eingeschränkt, übergeht.

Unter der Beachtung der Vorgaben aus dem Infektionsschutzgesetz (Hygienemaßnahmen für Kitas) kann ab dem 2. Juni 2020 mit dem eingeschränkten Regelbetrieb wieder der Zugang aller Kinder in die Kindertageseinrichtungen gestattet werden:

 

Es ist wieder möglich, die vor dem 15. März 2020 gebildeten Gruppensettings wiederherzustellen und damit die vertrauten Betreuungssituationen innerhalb der Gruppe mit den gewohnten Spielkameraden und Freunden zu leben. Die Kinder bekommen ihre festen Spiel- und Schlafräume und möglichst ihre bisherigen festen Erzieherinnen und Erzieher.

 

Außerhalb der Gruppe sind noch Einschränkungen vorgesehen:

Die Gruppen sollen sich nicht begegnen. Gemeinsam zu nutzende Räume wie Freiflächen oder Sanitärbereich sind nacheinander zu nutzen und bei Erfordernis zu desinfizieren bzw. gilt der Grundsatz: Frische Luft ist der beste Virenschutz. Gemäß diesem Motto ist ein Aufenthalt im Freien einem Spiel in den Räumen vorzuziehen. Deshalb wurde in der 6. Verordnung für die Kinderbetreuung die Begrenzung von Personen (Kinder und Betreuungspersonal) im öffentlichen Raum aufgehoben. Der Besuch von Spielplätzen oder der Spaziergang ist damit sehr viel einfacher.

Um eine unkontrollierte Verbreitung bei einer möglichen Infektion vorzubeugen sind offene oder teiloffene Konzepte in der Regel in eine Betreuung in besagten festen Gruppen zu überführen. Je nach konkreter Situation der jeweiligen Kita sind auch hier Ausnahmen, mit Absprache von Jugendamt und Gesundheitsamt, möglich.

 

Auch bisher war es so, dass nur Kinder in die Einrichtung gehen sollen, die nicht krank sind. Unter den Maßgaben von Corona sind momentan täglich zu bestätigen, dass sowohl das Kind als auch die Eltern frei von typischen Erkältungssymptomen sind. Diese Erklärung dient gleichzeitig einer möglichen Nachverfolgung von Infektionsketten.

 

Für den Hortbereich gibt es eine Ausnahme: Wo die benannten Settings nicht möglich sind, gilt das Gebot der Einhaltung von Abstandsregeln.

Die Anwesenheitszeiten von Eltern und Dritte in den Einrichtungen sind so kurz wie möglich zu halten (An-und Abholzeiten, Eingewöhnung etc.).

 

Die Bildung der festen Gruppensettings und die Einschränkung von Sammelgruppen können eine Reduzierung der Öffnungszeiten und damit Betreuungszeiten erfordern. Hier sind die Eltern mit einzubeziehen bzw. über das Erfordernis zu informieren. Diese Reduzierung ist nur nach Genehmigung durch das Jugendamt vorzunehmen.

 

Unter Beachtung all dieser Vorgaben ist es also wieder möglich, dass alle ca. 5.200 Kita- und Hortkinder aus Dessau-Roßlau wieder Spielen und Lernen können, wie es sich die Eltern gewünscht haben. Natürlich ist es noch nicht der allgemeine Normalbetrieb. Doch auch dieser Zustand ist nur vorübergehend. Petra Grimm-Benne als zuständige Sozial- und Gesundheitsministerin des Landes möchte bis zu den Sommerferien den uneingeschränkten Regelbetrieb wieder herstellen können.

Fallzahlen in Dessau-Roßlau

Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit positiven Tests auf den COVID-19-Virus, z. B. in Kitas, Schulen und Horten.

Videobotschaften des Oberbürgermeisters

Hotline des Gesundheitsamtes

Hotline des Gesundheitsamtes

Die Hotline des Gesundheitsamtes ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr besetzt.

0340 204-2222

Sprechzeiten Stadtverwaltung

Sprechzeiten Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Dessau-Roßlau ist für den Besucherverkehr geschlossen. Zur Regelung ihrer Angelegenheiten sind für den Bürger vorab eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

Ein Termin in der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde ist ausschließlich über die Online-Terminvergabe möglich.


Erreichbarkeit der Bürgerbeauftragten:


Erreichbarkeit Bürgeramt:

  • 0340 204-0

Erreichbarkeit Sozialamt


Erreichbarkeit Jugendamt:

  • Kindertagesbetreuung: 0340 204-1881
  • Allgemeiner Sozialer Dienst: 0340 204-2082
  • Unterhaltsvorschuss: 0340 204-1586
  • jugendamt@dessau-rosslau.de

Erreichbarkeit Dekita:

Der Eigenbetrieb Dekita ist für seine Eltern unter der Rufnummer 0340 204-2015 erreichbar. Aktuelle Informationen zur Situation finden Sie auf www.dekita.de 

Corona-Informationen für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge

Corona-Informationen für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge

Informationen und praktische Hinweise in 33 Sprachen finden Sie hier.

Die wichtigsten Frage zur Corona-Warn-App in mehreren Sprachen können Sie hier nachlesen.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus in mehreren Sprachen werden hier bekanntgegeben.

Informationen für Unternehmen

Informationen für Unternehmen

Auf Grund der aktuellen Gesundheitslage stellt das Amt für Wirtschaftsförderung aktuelle Informationen für Unternehmen in Dessau-Roßlau bereit und hat eine Hotline (montags bis freitags / 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr) für ansässige Unternehmen eingerichtet.

Hotline der Wirtschaftsförderung Dessau-Roßlau: 0340 204 20 80

Bleiben Sie informiert unter wirtschaft.dessau-rosslau.de 

Anspruch auf Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz

TelefonSeelsorge Dessau

TelefonSeelsorge Dessau

Anonym und vertraulich können Sie unter den gebührenfreien Rufnummern

0800 / 111 0 111 und
0800 / 111 0 222

rund um die Uhr Gesprächspartner erreichen.

Bundesweite Hotlines zum Thema Corona

Bundesweite Hotlines zum Thema Corona

Folgende Rufnummern informieren bundesweit zum Thema Coronavirus:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland
    0800 011 77 22
  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon)
    030 346 465 100
  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung
    Behördennummer 115 // www.115.de 
  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
    030 / 340 60 66 – 07
    info.deaf@bmg.bund.de 
    info.gehoerlos@bmg.bund.de 
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie)
    https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/ 
  • Gesundheitsamt der Stadt Dessau-Roßlau
    0340 204-2222

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