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Coronavirus-Entwarnung für Dessau-Roßlau

Auf kurzfristige Einladung von Oberbürgermeister Peter Kuras trat heute Vormittag im Rathaus der sogenannte Verwaltungsstab (ausgewählte Mitglieder des Katastrophenschutzstabes) zusammen, dem der OB vorsteht, um vorbereitet zu sein, falls das Corona-Virus in Dessau-Roßlau in größerem Ausmaße auftreten sollte.

Der Runde gehörten neben dem Stadtoberhaupt der Beigeordnete für Gesundheit, Bildung und Soziales, Jens Krause, der Ärztliche Direktor des Städtischen Klinikums, Dr. Joachim Zagrodnick, der Leiter des Gesundheitsamtes, Frank Lange sowie der Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Lutz Kuhnhold, an.

In der Besprechung wurden alle wichtigen Informationen ausgetauscht, Einsatzpläne abgeglichen und Vorsorgemaßnahmen erörtert. Es waren sich alle Teilnehmer einig darüber, dass aktuell wenig Anlass zur Sorge besteht. Der bislang einzige Verdachtsfall auf Infektion mit dem Corona-Virus hatte sich nicht bestätigt, der Patient konnte bereits wieder aus dem Klinikum entlassen werden.

Für den Fall eines größeren Ausbruchs wurden das zu erwartende Szenario und die daraus abzuleitende Vorgehensweise besprochen, wie dies im Falle einer allgemeinen Notlage behördenübergreifend üblich ist. Entsprechende Pläne hierzu existieren bereits und gelten grundsätzlich für Infektionsausbrüche in der Bevölkerung.

Im Ergebnis der Beratung wird geraten, im Falle eines Verdachts auf Infektion* den Hausarzt bzw. die Hausärztin telefonisch zu kontaktieren. Sprechen die Symptome dafür, dass es sich um eine Corona-Infektion handeln könnte, soll die Abholung des Patienten von zu Hause durch den Rettungsdienst erfolgen (Tel.: 112).

Wie der Ärztliche Direktor informierte, ist das Städtische Klinikum Dessau für den Umgang mit Infektionskrankheiten gewappnet. Oberbürgermeister Peter Kuras dankte für den informativen Austausch und sieht die erforderlichen Stellen ausreichend gut gerüstet, um im Bedarfsfall sofort handlungsfähig zu sein. Aufgrund der zurzeit entspannten Situation wurden aktuell keine weiteren Handlungsempfehlungen gegeben.

* Wann besteht der Verdacht

Kontakt

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