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Einsatzbericht

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Verkehrsunfall BAB9

Die Feuerwehr wurde am Freitag, dem 25. Juli 2025, gegen 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Auf der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin, in Höhe der Abfahrt Vockerode, kam es zu einem schweren Unfall mit insgesamt acht beteiligten Personen. Ein Mercedes Sprinter kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit einer vorausfahrenden Mercedes V-Klasse. Der Sprinter war mit vier Personen besetzt, die bei dem Aufprall zum Teil schwer verletzt wurden. Auch in der V-Klasse befanden sich vier Insassen, von denen drei leicht verletzt wurden. Insgesamt wurden sieben Personen medizinisch versorgt. Erste Hilfe leisteten ein zufällig vorbeifahrender Rettungssanitäter der Berufsfeuerwehr Halle, der mit einem dienstlichen Motorrad unterwegs war, sowie ein ebenfalls zufällig an der Unfallstelle eintreffender Arzt. Beide übernahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Erstversorgung und Betreuung der Verletzten. Aufgrund der Schließung der Notaufnahme des Städtischen Klinikums Dessau am 25.07.2025 mussten die Patienten zur weiteren Behandlung auf mehrere umliegende Kliniken verteilt werden. Dies führte zu einem erhöhten logistischen und zeitlichen Aufwand bei der Patientenverteilung. Ein Patient mit dem Verdacht auf eine Wirbelsäulenfraktur wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik ausgeflogen. Nach Abschluss der medizinischen Maßnahmen begannen die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit der Sicherung der Unfallstelle. Der Mercedes Sprinter musste zunächst aufgerichtet werden. Hierzu kam pneumatisches Rettungsgerät zum Einsatz: Das Fahrzeug wurde zunächst mit Schere und Spreizer angehoben, anschließend mit Holz unterbaut und schließlich mit Hebekissen aufgerichtet. Danach konnte der Sprinter mit einem Einsatzfahrzeug auf den Standstreifen gezogen werden. Auch die stark beschädigte Mercedes V-Klasse wurde durch die Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug auf den Standstreifen verbracht. Im Anschluss erfolgte die Reinigung der Fahrbahn sowie die Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe mittels Ölbindemittel. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Während der Rettungsarbeiten musste die Fahrbahn der Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt werden. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden und konnte gegen 18:00 Uhr abgeschlossen werden. An der Einsatzstelle waren die Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Dessau-Süd, Mildensee, Sollnitz und Roßlau im Einsatz. Insgesamt beteiligten sich 35 Einsatzkräfte mit 9 Einsatzfahrzeugen an der Einsatzbewältigung. Der Rettungsdienst war mit Kräften aus Dessau-Roßlau und Wittenberg vor Ort – darunter 3 Notärzte sowie 15 Notfall- und Rettungssanitäter. Es kamen ebenfalls 9 Fahrzeuge des Rettungsdienstes zum Einsatz.

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