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Einsatzbericht

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Übung des Waldbrandlöschverbandes Ost am 18.04.2026

Am Samstag, dem 18. April 2026, führte der Waldbrandlöschverband Ost in der Mosigkauer Heide bei Dessau-Roßlau eine groß angelegte Einsatzübung durch. In der Zeit von 09:00 bis 14:00 Uhr trainierten die beteiligten Kräfte die eigenständige Bewältigung eines dynamischen Waldbrandszenarios und überprüften zugleich die Leistungsfähigkeit des Verbandes. Der Löschverband besteht aus Einheiten der Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg und der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau. An der Übung beteiligten sich 18 Fahrzeuge und rund 65 Einsatzkräfte aus Dessau-Roßlau sowie dem Landkreis Wittenberg. Darüber hinaus begleiteten 16 Beobachtende den Übungstag, darunter auch Gäste, die die Führungs- und Kommunikationsabläufe auswerteten. Die Übungsleitung lag bei der Verbandsführung aus den Reihen der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau. Angenommen wurde ein Waldbrand in der Mosigkauer Heide, der sich von den Ruinen Königendorf nordwärts in Richtung Kochstedt ausbreitet. Der Löschverband wurde als Einsatzabschnitt Nord eingesetzt und erhielt den Auftrag, eine Verteidigungslinie aufzubauen, um die weitere Brandausbreitung zu verhindern. Schwerpunkt der Ausbildung war die zügige Einrichtung und Abarbeitung einer Riegelstellung inklusive eigenständiger Löschwasserversorgung. Als Kenngröße sollte ermittelt werden, welche Länge einer Riegelstellung der Verband mit den vorhandenen Mitteln eigenständig realisieren und halten kann. Im Übungsverlauf zeigte sich eine geordnete Einsatzentwicklung. Gegen 10:00 Uhr bezog der Zug aus Dessau die Verteidigungslinie, eine halbe Stunde eher als nach Konzept vorgesehen. Ab 11:05 Uhr erfolgte die Wasserabgabe bei beiden Zügen. Die Beobachtungen bestätigten eine grundsätzlich geordnete Fahrzeugaufstellung sowie geeignete taktische Ansätze. Gleichzeitig machte die Übung deutlich, dass die Wasserversorgung im Waldgebiet ein entscheidender Engpass im Einsatzgeschehen bleibt. Hydranten waren teilweise eingeschränkt nutzbar oder nicht zugänglich, und für den Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen war die Anzahl der Fahrzeuge nicht ausreichend, um eine kontinuierliche Wasserabgabe sicherzustellen. Hier fehlte die technische Ausstattung des dritten Löschzuges, der an der Übung aus organisatorischen Gründen nicht teilnehmen konnte. Um 14:00 Uhr konnte die Verbandsführung nach der Mittagsverpflegung ein positives Resümee ziehen. Einsatzleiter Maximilian Rothe bestätigte ein koordiniertes Abarbeiten der Aufgaben. Auch konnten einige Verbesserungsvorschläge aufgenommen werden, die sich allerdings weniger auf die Arbeit des Verbandes bezogen. Als zentrale Erkenntnisse wurden unter anderem die nötigen Randbedingungen für einen kontinuierlichen Löschangriff ermittelt. Gleichsam wurde die praktische Leistungsfähigkeit von über 800m Verteidigungslinie, die durch den Verband sichergestellt werden kann, bestätigt. Die Übung unterstreicht auch den Wert regelmäßiger Verbandsübungen, um Abläufe zu festigen, Kommunikation zu trainieren und Material sowie Konzepte konsequent an die praktischen Anforderungen im Waldbrandeinsatz anzupassen. Hier konnten die Erkenntnisse aus früheren Übungen bereits mit Erfolg angewendet werden. Ein besonderer Dank geht an all die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die diese Übung zum Erfolg geführt haben. Ebenso wie dem DRK Kreisverband Dessau für die Sicherstellung der Versorgung aller Einsatzkräfte und den zugehörigen Aufgaben. Für die Waldbrandsaison sieht die Verbandsführung eine gut vorbereite Mannschaft bereit für den Einsatz.

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