Mit „Gastrow oder Die Poesie der Technik“ hat Simone Trieder ihrem Großvater ein Denkmal gesetzt: Der Ingenieur, der nach dem Ersten Weltkrieg ein Plastikspritz-Verfahren entwickelt und für seine Pläne bis nach Anhalt und nach Amerika reist, wird nach dem nächsten Krieg als „lebende Reparation“ für fünf Jahre in die Sowjetunion verschleppt … Ein Roman über eine Utopie, der technische Innovation in poetische Sprache fasst.