Die Klopstock-Preisträgerin Heike Geißler denkt in ihrem Essay über die Arbeit nach: über ihre Allgegenwart, ihren Sinn und Wert, über Geben und Nehmen, Gewinner und Verlierer. Sie fragt nach Nutzen und Kosten des Einzelnen, nach materieller und unsichtbarer Arbeit. Dabei kommt sie mit sehr verschiedenen Menschen ins Gespräch und weitet den Blick vom persönlichen Schicksal zum gesellschaftlichen Panoptikum – politisch und poetisch.