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Saurier der Urzeit

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Saurier der Urzeit

Europasaurus holgeri, Ob. Jura, Ockersteinbruch, Harz - Rekonstruktion
Dinosaurierei, Ob. Kreide, Wüste Gobi, Mongolei
Archaeopteryx lithographica, Berliner Exemplar, Ob. Jura, Solnhofener Plattenkalke, Eichstätt (Abguss).

(17. März bis 14. September 2008)

Auf 180 qm Ausstellungsfläche werden über 30 Saurierarten in Originalfragmenten, Abgüssen und Rekonstruktionen vorgestellt.

Die Ausstellung wurde von Mitarbeitern des Museums konzipiert und hierfür über 100 Exponate aus verschiedenen Museen (Naturkundemuseum Berlin, Freie Universität  Berlin,  Landschaftsverband Münster, etc.) ausgeliehen. In Dessau wurden eigens für diese Ausstellung auch lebensgroße Sauriermodelle rekonstruiert.

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist eine Rekonstruktion des Harzer Dinosauriers Europasaurus, der erst vor wenigen Jahren am Nordrand des Harzes entdeckt wurde.

Insgesamt 11 Individuen vom Europasaurus wurden entdeckt. Sie sind eng verwandt mit den riesigen Brachiosauriern Ostafrikas, die bis 45 Meter lang und 80 Tonnen schwer wurden. Der Europasaurus hat aber nur eine Länge von 1,7 – 6,2 Meter und ein Gewicht von 1 Tonne erreicht. Zunächst wurde diese Spezies deshalb für Jungtiere der Brachiosaurier gehalten. Aufgrund ihrer Knochenstruktur ist jetzt bekannt, dass es sich um erwachsene Tiere handelt, eine Zwergform der Brachiosaurier. In der oberen Jura-Zeit vor 150 Millionen Jahren war der Harz eine Insel, auf der Europasaurus lebte. Aufgrund von Nahrungsknappheit setzte eine Verzwergung ein. Der Fund von Europasaurus im Harz ist eine geologische Sensation.                           

Das Museum zeigt auch Originalexponate, wie Sauriereier aus der Kreidezeit, gefunden in der Wüste Gobi (Mongolei), Knochen mit Verletzungsspuren, und Skelettteile aus der Sauriergrabung des Naturkundemuseums Berlin in Tendaguru (Ostafrika) aus dem Jahre 1912.

Der Besucher kann auch an den Exemplaren der Gattung Caudipteryx aus der Kreidezeit (gefunden in China) erfahren, dass bei manchen Saurierarten der Körper mit Federn bedeckt war.

In der Ausstellung werden zum Vergleich noch heute lebende Nachfahren der Saurier, wie die Brückenechse aus Neuseeland ausgestellt, Präparate und Abgüsse zum Thema Archaeopteryx zeigen die Ähnlichkeit von urtümlichen Reptilien mit heute lebenden Vögeln.  

Folgende Saurierarten sind in der Ausstellung vertreten:

Tyrannosaurus rex, Hypselosaurus, Protoceratops, Pterodactylus kochi, Rhamphorhynchus phyllurus, Tapejara navigans, Ludodactylus sibbicki, Coloborhynchus robustus, Dimorphodon, Europasaurus holgeri, Iguanodon, Brachyosaurus, Stegosaurus, Allosaurus, Carnosaurus sastrei, Spinosaurus aegypticus, Albertosaurus, Carcharodontosaurus saharicus, Velociraptor mongoliensis, Dromaeosaurus albertensis, Oviraptor, Ornithomimus, Sinraptor dongi, Camarasaurus, Plateosaurus, Edmontosaurus, Caudipteryx, Archaeopteryx lithographica, Lystrosaurus andersoni, Phytosaurus, Dryosaurus.

Da diese Ausstellung nicht auf Wanderschaft geht, wird sie in Dessau exklusiv zu sehen sein!

Anschrift

Askanische Straße 32
06842 Dessau-Roßlau
 
0340 214824

0340 8003790

0340 8003795 
museum@naturkunde.dessau-rosslau.de

Öffnungszeiten:

Mittwoch - Sonntag, Feiertage
10.00 - 17.00 Uhr  

Montag und Dienstag geschlossen 

Das Museum ist im Dezember 2017 und Januar 2018 geschlossen.   

Turmausstellung (Ein Gang durch die Erdgeschichte)
An Sonntagen und Feiertagen und auf Anfrage 14.00 - 16.00 Uhr

Standort