A+ A-

Fortsetzung unsichtbare Orte

Startseite

Unsichtbare Orte - das Bauhaus in Dessau

Die Freiraumausstellung lädt zum alltäglichen Erkunden unbekannter Aspekte der Dessauer Bauhausgeschichte in die 1920er Jahre ein. An insgesamt 14 Standorten in der Stadt wird über das Ankommen, Leben und Wirken, aber auch den Abschied der Bauhausmeister und ihrer Schüler informiert. Dabei sollen, jenseits der bereits bekannten Architekturen, Orte sichtbar gemacht werden, an denen die Meister und ihre Schüler einst lebten und arbeiteten. Darunter befinden sich Orte, die ihre grafische Handschrift trugen oder deren Innenausstattung bzw. deren Fassadengestaltung von ihnen stammte. Gezeigt wird, dass Lehrer und Studierende 1925 tatsächlich frischen Wind in die Stadt brachten. Mit Kreativität, Engagement, aber auch Lebensfreude und durchaus einer Prise Humor setzten die Bauhäusler neue Maßstäbe. Werke von Klee, Feininger und Kandinsky wurden in den Dessauer Galerien gezeigt und angekauft, Bauhausfeste zogen die Neugierigen an und nicht zuletzt durch den Anhaltischen Kunstverein wirkte das Bauhaus in den kulturellen und politischen Raum Dessaus hinein.
Wichtig waren aber vor allem die Kontakte zur Wirtschaft. Mit etwa einhundert Dessauer Firmen wurde zusammengearbeitet. Bereits nach wenigen Jahren spielte das Bauhaus eine Schlüsselrolle im Leben der Stadt.

Zentraler Ausgangspunkt der Exposition, die dem nachspüren will, ist der sogenannte Kulturkiosk, der auf dem Dessauer Marktplatz in der Zerbster Straße zu finden ist. Dort wird ein kurzer Animationsfilm des Büros 3undzwanzig in die Thematik einstimmen. Zugleich soll der Kiosk zum Verweilen einladen. Als Inspiration für diesen Treffpunkt diente der Entwurf des Bauhauslehrers Herbert Bayer (1900–1985). Weitere Stationen für die sogenannten Bildbänke, die die Standorte im Stadtraum markieren, sind das Dessauer Rathaus, das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte, die Franzstraße, die Mauerschule, der Stadtpark, Punkte in der Kavalierstraße wie das Alte Theater, die neue Touristinformation, die Johannisstraße, das Stadtarchiv, das Druckhaus in der Askanischen Straße und das Georgium.

Alternative Tour (eigenständig):

  • "Unsichtbare Orte" bietet an jeder der 13 Stationen im Stadtgebiet ein Hörstück, das einen authentischen Moment der Bauhausgeschihte lebendig werden lässt. Um die Ausstellung in vollem Umfang und mit allen Sinnen erleben zu können, wählen Sie die Telefonnummer an den Stationen. Alternativ scannen Sie den QR-Code mit der Kamera ihres Smartphones und rufen das Hörstück über das Internet auf.

Ausstellungsführungen: 90 Minuten, 8 € p. P.
Start: Touristinformation, jeweils 11:00 Uhr:

  • Sonntag, 28. April;
  • Sonntag, 14. Juli;
  • Sonntag, 18. August;
  • Sonntag, 6. Oktober und
  • Sonntag, 3. November

Thematische Radtouren (Preis in Kalkulation):

  • Sonntag, 30. Juni, 14:00 bis 17:00 Uhr:
    Bauhaus und Junkers,
    Start: Museum für Naturkunde und Vorgeschichte
  • Sonntag, 28. Juli, 10:00 bis 16:00 Uhr:
    Bauhaus und Kulinarik,
    Start: Café Lily
  • Donnerstag, 15. August, 18:00 bis 20:00 Uhr:
    Bauhaus und Theater,
    Start: Altes Theater
  • Sonntag, 22. September, 14:00 bis 17:00 Uhr:
    Bauhaus und Landschaft,
    Start: Stadtpark/Eingang Bauhaus Museum

Veranstaltungsflyer mit Karte