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Corona-Virus breitet sich aus

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+++ 26.03.2020 +++

Vier neue Corona-Infektionen // Ehrenamtsbörse gut gewappnet // Förderprogramm bereits überzeichnet

+++ Vier neue Corona-Infektionen +++
Das Gesundheitsamt meldet heute vier weitere Personen, die positiv auf Corona getestet wurden. Dabei handelt es sich um Kontaktpersonen bereits infizierter Patienten. In dem einen Fall ist es die Ehefrau, wie auch in dem anderen, zuzüglich zweier weiterer Familienmitglieder. Sie befinden sich alle seit längerem bereits in häuslicher Quarantäne. Zurzeit werden noch weitere Kontaktpersonen ermittelt.

+++ Ehrenamtsbörse gut gewappnet +++ 
Insgesamt 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind mittlerweile unter dem Dach der neu initiierten Ehrenamtsbörse im Berufs-, Bildungs- und Freizeitzentrum in der Erdmannsdorffstraße aktiv. Sie gehören Vereinen und Institutionen an, wie z. B. DRK, Johanniter, ADFC, Multikulturelles Zentrum, Fridays For Future-Gruppe Dessau u. a. 16 Freiwillige haben sich zusammengefunden, um aus alten Stoffresten Schutzmasken zu nähen. In diesem Zusammenhang wird aufgerufen, privat Gummis als Halterung für die Masken zu spenden. Auch Stoffreste sind gefragt und können privat gespendet werden. Diese werden von den ehrenamtlichen Helfern von zu Hause abgeholt und eingesammelt.

+++ Förderprogramm bereits überzeichnet +++
Das gestern veröffentlichte Sofortprogramm für Selbstständige und kleine Unternehmen stößt auf überwältigendes Interesse bei der örtlichen Wirtschaft und ist stark nachgefragt Aktuell liegen bei der Wirtschaftsförderung 240 Anträge per E-Mail vor. Postalische Anträge sind dabei noch nicht berücksichtigt. Das für das Förderprogramm hinterlegte Budget in Höhe von 100.000 Euro ist bereits jetzt mehrfach überzeichnet. Zeitnah soll nun geprüft werden, ob der städtische Haushalt noch zusätzliche Möglichkeiten für eine Aufstockung der vorhandenen Mittel in Höhe von 100.000 Euro bietet. Darüber hinaus weist Oberbürgermeister Peter Kuras auf das heute von der Landesregierung öffentlich vorgestellte Programm mit Soforthilfen für SoloSelbständige und Mittelständler hin. Die in einem Umfang von 150 Millionen Euro bereitgestellten Mittel können ab Montag beantragt und sollen dann unbürokratisch bewilligt werden.

+++ 25.03.2020

Weiterer Corona-Fall // Städtisches Klinikum über Patientenbefinden // Soforthilfeprogramm der Stadt 

+++ Weiterer Corona-Fall +++ 
Das Gesundheitsamt informierte heute in der täglichen Beratung des Pandemiestabes über eine weitere infizierte Person. Es handelt sich um einen Mann aus Dessau-Roßlau, der stationär in die Uni-Klinik Halle aufgenommen wurde, sich also derzeit nicht am Wohnort befindet. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten in Dessau-Roßlau auf 16.

+++ Städtisches Klinikum über Patientenbefinden +++ 
Vom Städtischen Klinikum Dessau wurde in der Krisenberatung über das gesundheitliche Befinden der beiden stationär aufgenommenen Patienten informiert. Während sich der Gesundheitszustand des Patienten auf der Normalstation weiter verbessert, befindet sich die Patientin auf der Intensivstation weiterhin in einem kritischen Zustand.

+++ Soforthilfeprogramm der Stadt +++ 
Ab sofort können gewerbliche Unternehmen, Solo-Selbstständige, Künstler und Angehörige der Freien Berufe mit weniger als zehn Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme pro Jahr einen Antrag zur Soforthilfe im Rahmen der Mittelstandsförderrichtlinie der Stadt Dessau-Roßlau stellen. Der nichtrückzahlbare Zuschuss beträgt max. 1.000 Euro, der Betriebssitz muss sich in Dessau-Roßlau befinden. Die erforderlichen Unterlagen und die weiteren Einzelheiten auf den Seiten der Wirtschaftsförderung

+++ 25.03.2020

Verdienstausfall für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige

Informationen des Landesverwaltungsamtes über die Möglichkeiten einer Erstattung von Verdienstausfällen (Verdienstausfallentschädigung gemäß §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz)

Antrag

Informationsblatt

+++ 24.03.2020

Angepasste Formulare für die Notfallbetreuung

Das Land Sachsen-Anhalt hat am heutigen Tage die zweite Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 2.SARS-CoV-2-EindV) erlassen.

Der Zweck aller Maßnahmen besteht darin, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Deshalb sind ab sofort die Kinder von Eltern aus dem Gesundheits- und Pflegebereich bei Bedarf in den Kindertageseinrichtungen, Horten, Tagespflegestellen und in allen Schulen zu betreuen.

Die bisherige Beschränkung, dass beide Elternteile im Bereich der kritischen Infrastruktur als unentbehrliche Schlüsselpersonen beschäftigt sein müssen, wird deshalb mit sofortiger Wirkung für den Gesundheits- und Pflegebereich aufgehoben.

Die angepassten Formulare zur Beantragung:

Antrag Kita/Hort/Tagespflegeeinrichtung

Antrag Schule

+++ 24.03.2020

Telefonkonferenz mit Ministerpräsident // Stadt unterstützt hiesige Wirtschaft mit Soforthilfeprogramm // Notbetreuung mit geringer Auslastung // Drei neue Corona-Fälle

+++ Telefonkonferenz mit Ministerpräsident +++ 
In der heutigen Telefonkonferenz mit den Landräten und Oberbürgermeistern wurde durch Ministerpräsident Reiner Haseloff eine neue Verordnung angekündigt, die am Mittwoch, 00.00 Uhr in Kraft treten und alle bisherigen Verordnungen unter einem Dach zusammenfassen soll. Zugleich wurde deutlich, dass die Schließung von Einrichtungen aller Art nun bis zum 19. April andauern soll. Das seit gestern verordnete Kontaktverbot soll vorerst bis zum 5. April aufrechterhalten werden.

+++ Stadt unterstützt hiesige Wirtschaft mit Soforthilfeprogramm +++ 
Bevor die von Bund und Land angekündigte finanzielle Unterstützung von Unternehmen und Selbstständigen vor Ort eintrifft, hat OB Peter Kuras heute kurzfristig 100.000 Euro aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt. Das Geld soll gewerblichen Unternehmen, Solo-Selbstständigen, Künstlern und Angehörigen Freier Berufe als Liquiditätszuschuss zugutekommen. Zu diesem Zweck wurde auf Vorschlag des Dezernates für Wirtschaft und Kultur die Mittelstandsförderrichtlinie in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters heute um einen entsprechenden Passus erweitert.

+++ Notbetreuung mit geringer Auslastung +++ 
Mit Stand vom 23. März lagen der Stadtverwaltung insgesamt 475 Anträge auf eine Notbetreuung vor, wovon 410 genehmigt sind (davon 294 in Kitas und 117 in Horten). Genutzt wurden die Notangebote von 43 Kindern und Jugendlichen in den Schulen (Grundschule bis Gymnasium), 140 in Kitas und 14 in Horten (Stand: 23. März).

+++ Drei neue Corona-Fälle +++ 
Vom Gesundheitsamt wurden heute Nachmittag drei neue Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Es handelt sich dabei um eine Frau mit Wohnsitz in Dessau-Roßlau, die sich aber derzeit in Görlitz aufhält sowie um einen Mann, ebenfalls mit Wohnsitz in Dessau-Roßlau, der sich zurzeit in einer Zerbster Klinik befindet. Beim dritten Fall handelt es sich um einen in Dessau-Roßlau beheimateten Dessau-Roßlauer, der sich bereits in häuslicher Quarantäne befindet. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft zurzeit. Die Zahl der Gesamtinfizierten erhöht sich damit auf 15.

+++ 23.03.2020

Land verfügt Ausgangsbeschränkung (Kontaktverbot) // 12. Corona-Fall in Dessau-Roßlau

+++ Land verfügt Ausgangsbeschränkung (Kontaktverbot) +++ 
Am Vormittag wurde in der täglichen Stabsberatung über die vom Land Sachsen-Anhalt erlassene Allgemeinverfügung informiert, die ab sofort gilt und in Dessau-Roßlau einhundertprozentig umgesetzt wird. Demnach sind soziale Kontakte außerhalb der Familie nur noch sehr eingeschränkt erlaubt. Außerdem haben Gaststätten und Ladengeschäfte jeder Art seit heute geschlossen. Die wenigen Ausnahmen sind in der Verfügung aufgeführt. Neben der Polizei ist der Stadtordnungsdienst beauftragt, die Einhaltung der erlassenen Regeln zu überwachen. Verstöße werden nach dem Ordnungswidrigkeitsgesetz (OwiG) geahndet.

+++ 12. Corona-Fall in Dessau-Roßlau +++ 
Am Nachmittag wurde über den 12. positiven Test auf Corona in Dessau-Roßlau informiert. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich um einen Urlaubsrückkehrer, der als Arzt am Klinikum arbeitet. Er ist bereits in häuslicher Quarantäne und hatte das Klinikum nach seiner Rückkehr auch noch nicht wieder betreten.

 


Woche vom 16. bis 22. März 2020

+++ 22.03.2020

Pandemiestab tagt

+++ Pandemiestab tagt +++
Wie die Tage zuvor trat auch heute Vormittag der Pandemiestab der Stadtverwaltung wieder zusammen und erörterte die aktuelle Lage. Sie zeigte sich den heutigen Sonntag über ruhig. Es sind keine neuen Corona-Fälle hinzugekommen. In der Statistik für die Stadt Dessau-Roßlau sind aktuell elf infizierte Personen insgesamt aufgeführt. Bis auf zwei Corona-Patienten, die gestern in das Städtische Klinikum Dessau aufgenommen worden waren, befinden sich die restlichen neun Infizierten in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Personen, die sich infolge des Kontaktes mit positiv getesteten Patienten zu Hause aufhalten müssen, liegt zurzeit bei 135. Das öffentliche Leben war ansonsten von Sonntagsruhe bestimmt. Oberbürgermeister Peter Kuras und die Mitglieder des Pandemiestabes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern viel Gesundheit und Kraft, die kommenden Tage und Wochen durchzustehen, die weiterhin durch die Corona-Lage geprägt sein werden.

+++ 21.03.2020

Klinikum hat die ersten beiden stationären Corona-Patienten

+++ Klinikum hat die ersten beiden stationären Corona-Patienten +++
Seit Samstagnachmittag hat das Klinikum die ersten beiden stationären Corona-Fälle. Beide Patienten sind zurzeit stabil und müssen nicht beatmet werden. Die eine Person war bereits als positiver Fall bekannt und in der häuslichen Isolierung. Wegen der Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes ist sie stationär ins Klinikum eingewiesen worden. Der andere Patient war am Freitag aufgenommen und getestet worden. Der positive Befund kam am Samstag. Beide Patienten sind isoliert worden. Der eine liegt auf der Corona-Normalstation, der andere auf der Corona-Intensivstation.

+++ 21.03.2020

Pandemiestab tagte // Kein neuer Fall // Auswertung Telefonkonferenz

+++ Pandemiestab tagte +++ 
Am Samstagvormittag trat regulär der Pandemiestab der Stadtverwaltung Dessau-Roßlau unter Leitung von Oberbürgermeister Peter Kuras zusammen. Ihm gehören der Beigeordnete für Gesundheit, Soziales und Bildung, Jens Krause, Bürgermeisterin Sabrina Nußbeck, Vertreter des Gesundheitsamtes, des Städtischen Klinikums und des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst an.

+++ Kein neuer Fall +++ 
Mit Stand 12.00 Uhr vom Samstag kamen aktuell bislang keine neuen Corona-Fälle hinzu. Wie das Städtische Klinikum am Samstag informiert, waren alle Testergebnisse bei Mitarbeitern und Patienten der Radiologie negativ. Nach positiver Testung einer Kollegin aus der Radiologie waren 31 Mitarbeiter und 16 Patienten als Kontaktpersonen ermittelt und medizinisch überprüft worden. Die Kollegin verbleibt in häuslicher Quarantäne, die 47 Kontaktpersonen werden am Dienstag erneut getestet.

+++ Auswertung Telefonkonferenz +++ 
In der heutigen Krisenberatung wurden weiterhin die Ergebnisse der gestrigen Telefonkonferenz mit Ministerpräsident Reiner Haseloff ausgewertet. In diesem Zusammenhang wies OB Peter Kuras auf neu erlassene Verordnungen des Landes hin, die auf kommunaler Ebene umzusetzen sind. Es wird weiter daran festgehalten, in der Stadt keinen Katastrophenzustand auszurufen. Die Meidung sozialer Kontakte in der Öffentlichkeit soll von Polizei und Ordnungsamt verstärkt kontrolliert werden mit dem Ziel, auch eine „Ausgangssperre“ weiterhin zu vermeiden.

+++ 20.03.2020

Telefonseelsorge // Telefonkonferenz mit Ministerpräsident // 
Weitere drei positive Tests - NEUN Corona-Infizierte seit heute insgesamt // Dank des Oberbürgermeisters

+++ Sechster Corona-Fall +++ 
(Neueste Zahl siehe unten) Heute Morgen teilte das Gesundheitsamt einen weiteren positiven Test auf den Corona-Virus in Dessau-Roßlau mit. Die getestete Person wurde von der Hausarztpraxis gestern über das Gesundheitsamt an das Fieberzentrum überstellt. Es handelt sich um eine männliche Person mittleren Alters.

+++ Telefonseelsorge +++ 
Die Telefonseelsorge Dessau bietet im Zusammenhang der aktuellen Corona-Lage auch vor Ort in Dessau-Roßlau ihre beratende Unterstützung für Hilfesuchende an. Die Hotline wurde heute auf der Webseite der Stadt im Service-Bereich veröffentlicht: 0800 111 0 111 sowie 0800 111 0 222. Die gebührenfreien Telefonkontakte sind rund um die Uhr erreichbar.

+++ Telefonkonferenz mit Ministerpräsident +++ 
Am Vormittag fand eine weitere Telefonkonferenz von Ministerpräsident Reiner Haseloff mit den Landräten und Oberbürgermeistern statt. Tenor des Gespräches war, dass verstärkt gegen Menschenansammlungen in den Städten eingeschritten werden soll, damit weiter verschärfende Maßnahmen nicht sogleich ergriffen werden müssen. Eine Ausgangssperre soll dadurch vorerst vermieden werden. OB Peter Kuras appelliert an alle Dessau-Roßlauer, von öffentlichen Meetings in Feierlaune ab sofort abzusehen. Die Lage ist absolut ernst. Kontrollen werden verstärkt durchgeführt.

+++ Weitere drei positive Tests - NEUN Corona-Infizierte seit heute insgesamt+++ 
Am Nachmittag wurden vom Gesundheitsamt weitere drei positive Tests angegeben. Unter ihnen befinden sich ein Pärchen, das auf einer Schiffsreise war sowie ein Mann, der von einer Dienstreise aus Asien zurückkehrte. Damit erhöhte sich die Zahl neuer positiv getesteter Personen am heutigen Tag auf vier. Sie alle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt sind es in Dessau-Roßlau mit heutigem Stand neun Infizierte.

+++ Dank des Oberbürgermeisters +++ 
OB Peter Kuras dankt allen, die daran mitwirken, die Krisensituation zu bewältigen, z. B. im Dienstleistungssektor, wie in den noch geöffneten Märkten, oder in den öffentlichen Verwaltungen, in Kliniken oder im Ehrenamt, etwa bei der Bereitstellung von Hilfsangeboten.

+++ 20.03.2020

Soziale Leistungen werden weiter gezahlt

+++ Anfragen an Fachämter möglich +++ 
Die aktuelle Lage und viele Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus sorgen bei den Bürgerinnen und Bürgern für große Verunsicherung.

Bezüglich der Bewilligung und Auszahlungen von Leistungen wie Wohngeld, Elterngeld, Unterhaltsvorschuss wird deshalb mitgeteilt, dass alle bereits bewilligten Leistungen weitergewährt und ausgezahlt werden.

Veränderte Einkünfte aufgrund von Verdienstausfällen oder Kurzarbeitergeld werden bei Einreichung der entsprechenden Nachweise rückwirkend geprüft und der Anspruch neu berechnet. Neue Anträge oder Bescheinigungen können per Post oder Email eingereicht werden.

Anfragen an die Fachämter können per Mail oder telefonisch gestellt werden:

Jugendamt: 
Kindertagesbetreuung Tel.: 0340 204-1881 
Allgemeiner Sozialer Dienst Tel.: 0340 204-2082 
Unterhaltsvorschuss Tel.: 0340 204-1586 
E-Mail: jugendamt@dessau-rosslau.de  

Sozialamt: 
Tel.: 0340 204-2050 
E-Mail: sozialamt@dessau-rosslau.de   

+++ 19.03.2020

5. Corona-Fall // Kontakte möglichst vermeiden // Standortsicherung // Keine Touristen mehr

+++ 5. Corona-Fall +++ 
Das Gesundheitsamt vermeldet heute den fünften Fall eines positiven Tests auf Corona-Infizierung bei einer weiblichen Person. Wie in diesem Fall erforderlich, erfolgt zurzeit die Prüfung der sozialen Kontakte durch das Gesundheitsamt.

+++ Kontakte möglichst vermeiden +++
Oberbürgermeister Peter Kuras ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Hinweise aus dem gestrigen Aufruf von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernst zu nehmen und danach zu handeln. Auch wenn es schwer falle, müssen soziale Kontakte für die nächste Zeit weitestgehend vermieden werden. In Dessau-Roßlau sind zurzeit u. a. noch größere Ansammlungen junger Leute zu beobachten. Jeder muss sich als potentieller Virenüberträger begreifen und mit seinem Verhalten Solidarität üben.

+++ Standortsicherung +++ 
Das Dezernat für Wirtschaft und Kultur prüft zurzeit, welche Möglichkeiten als Kommune bestehen, kleinen oder Kleinstunternehmen das Überleben zu sichern. Die Maßnahmen, über die im Einzelnen noch informiert wird, sollen dazu dienen, die Unternehmen am Standort zu sichern.

+++ Keine Touristen mehr +++ 
Wie das Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt heute mitteilt, werden Hotels für Touristen geschlossen. Betroffen sind alle Formen von privaten Beherbergungsstätten. Auch Reisen sind von dem Verbot betroffen, soweit sie Freizeit- und Fortbildungszwecken dienen, also vermeidbar sind.

+++ 18.03.2020

Kinderbetreuung und Kita-Gebühren // Vierter Corona-Fall // Katastrophenfall // Kontrollen

+++ Kinderbetreuung und Kita-Gebühren +++

Wie das Jugendamt informiert, liegen derzeit 431 Anträge von Eltern auf eine Notbetreuung in Tageseinrichtungen vor. Davon wurden bislang 383 bewilligt (276 Krippe/Kita; 107 Hort). Im Jugendamt wird derzeit vorbereitet, die Kita-Gebühren für den Monat April auszusetzen.

+++ Vierter Corona-Fall +++

Das Gesundheitsamt vermeldet heute für Dessau-Roßlau den vierten positiven Test auf Infizierung mit dem Corona-Virus. Betroffen ist eine Frau mittleren Alters, die keine Symptome zeigt und sich in häuslicher Quarantäne befindet. Die Überprüfung von Kontaktpersonen läuft zurzeit.

+++ Katastrophenfall +++

Anders als die Stadt Halle beabsichtigt die Stadt Dessau-Roßlau derzeit nicht, den Katastrophenfall auszurufen. Dafür gibt es zurzeit keine Veranlassung, wie Oberbürgermeister Peter Kuras im Krisenstab informierte.

+++ Kontrollen +++

Der Stadtordnungsdienst wird um Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung verstärkt und führt seit heute Kontrollen zur Einhaltung der vom Land Sachsen-Anhalt erlassenen Verordnung durch. „So bedauerlich es ist, es ist wichtig, dass die Verordnung eingehalten wird. Die Zeit muss genutzt werden, um die Infektionskette hoffentlich effektiv zu unterbrechen“, wirbt das Stadtoberhaupt um Verständnis dafür, dass das öffentliche Leben nahezu vollständig heruntergefahren wird.

+++ 18.03.2020

Standesamt überwiegend postalisch erreichbar

+++ Eheschließungen +++

Im Standesamt müssen aktuell alle Anmeldungen zur Eheschließung per Post beantragt werden. Auch sämtliche Absprachen bezüglich der Durchführung erfolgen per Post oder Telefon. Eheschließungen werden weiterhin durchgeführt. Die Anzahl der Gäste wird allerdings auf sechs Personen (Eltern, Kinder, ggf. Geschwister) begrenzt. Der Einlass der Eheschließungsgesellschaft erfolgt durch die Mitarbeiter des Standesamtes.

+++ Geburten +++

Die Geburtsurkunden von Babys werden an die Bürger per Post versandt. Sollten Unterlagen zur Beurkundung fehlen, werden diese postalisch von den Eltern angefordert.

+++ Sterbefälle +++

Ortsansässige Bestattungsinstitute können die Unterlagen zur Beurkundung der Sterbefälle in den Bürgerbriefkasten einwerfen. Die tägliche Leerung ist gewährleistet. Die Übersendung von Sterbeurkunden erfolgt ebenfalls per Post. Nicht ortsansässige Bestattungsinstitute sollen die Unterlagen nur noch per Post versenden.

+++ Urkunden +++

Sämtliche Urkundenanforderungen werden nur noch per Post beantwortet.

+++ namensrechtliche Erklärungen +++

Ausnahmen von der Schließung der Verwaltung bestehen lediglich für namensrechtliche Erklärungen. Hier ist im Vorfeld telefonisch ein Termin zu vereinbaren.

+++ 17.03.2020

Besuchszeiten außer Kraft // Fieberzentrum eröffnet – Hotlines geschaltet
Dritter Corona-Fall // Änderungen im ÖPNV

+++ Besuchszeiten außer Kraft +++

Ab Mittwoch, dem 18. März 2020, bleibt die Stadtverwaltung Dessau-Roßlau für den Besucherverkehr geschlossen. Die Sprechzeiten wurden mit einer Dienstanweisung vorläufig außer Kraft gesetzt. Termine sind nur nach telefonischer Vereinbarung möglich. Angesichts des reduzierten Besucherverkehrs teilt das Amt für Stadtfinanzen mit, dass die Barkasse im Rathaus Dessau ab Mittwoch, dem 18. März 2020, geschlossen hat. Damit entfällt die Möglichkeit, offene Forderungen durch Bareinzahlung zu begleichen. Einzahlungen können per Überweisung oder über das Lastschrifteinzugsverfahren realisiert werden. Das Amt für Wirtschaftsförderung hat Corona-relevante Informationen zusammengestellt, die unter „Kurznachrichten“ auf wirtschaft.dessau-rosslau.de zu finden sind.

+++ Fieberzentrum eröffnet – Hotlines geschaltet +++

Seit heute ist das Fieberzentrum auf dem Gelände des Städtischen Klinikums Dessau arbeitsfähig. Dort werden Tests vorgenommen, inwieweit eine Infizierung mit dem Corona-Virus vorliegt. Um getestet werden zu können, bedarf es jedoch einer Überweisung durch das Gesundheitsamt. Dieses ist unter der Hotline 0340 204-2222 täglich in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr zu erreichen. Insbesondere Rückkehrer aus Risikogebieten und Personen, die Kontakte mit anderen positiv getesteten Personen hatten sowie Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen werden dann entsprechend überwiesen, nachdem sie durch das Gesundheitsamt einen identifizierbaren Code für den Test erhalten haben. Für alle Anfragen, die nicht unmittelbar mit Gesundheitsbelangen in Zusammenhang stehen, steht das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0340 204-1401 zur Verfügung.

+++ Dritter Corona-Fall +++

Wie heute durch das Gesundheitsamt mitgeteilt wurde, liegt mittlerweile das dritte positive Testergebnis auf eine Corona-Infektion vor. Es handelt sich um eine Rückkehrerin aus Tirol, die keine Symptome aufweist und sich in häuslicher Quarantäne befindet.

+++ Änderungen im ÖPNV +++

Auf Grund der aktuellen Situation zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten ab Donnerstag, dem 19. März, folgende Änderungen für den Bus- und Straßenbahnverkehr der Dessauer Verkehrs GmbH (DVG): Die Straßenbahnlinien 1 und 3 und die Buslinien 11 bis 17 sowie 21 und 22 verkehren am Donnerstag, dem 19. März 2020, und am Freitag, dem 20. März 2020, nach Samstag-Fahrplan. Die Buslinie 10 (Bauhauslinie) entfällt. Die Mobilitätszentrale der DVG im Hauptbahnhof Dessau bleibt ab Donnerstag, dem 19. März 2020, bis auf weiteres geschlossen. 
Auch der geplante Saisonstart zum Frühlingserwachen für die Dessau-Wörlitzer Eisenbahn am Samstag, dem 21. März 2020, und am Sonntag, dem 22. März 2020, entfällt.

Weitere Informationen unter der kostenfreien Nummer 0800 899 2500
per E-Mail unter dvg-info@dvv-dessau.de  oder www.dvg-dessau.de  

+++ 17.03.2020

Oberbürgermeister Peter Kuras spricht zur aktuellen Corona-Lage
Tägliche Nachricht aus dem Rathaus 

+++ 17.03.2020

Informationen der Wirtschaftsförderung 
Hotline für Unternehmer

Auf Grund der aktuellen Gesundheitslage stellt das Amt für Wirtschaftsförderung aktuelle Informationen für Unternehmen in Dessau-Roßlau bereit und hat eine Hotline (montags bis freitags / 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr) für ansässige Unternehmen eingerichtet.

Hotline der Wirtschaftsförderung Dessau-Roßlau: 0340 204 20 80

Bleiben Sie informiert unter wirtschaft.dessau-rosslau.de

+++ 17.03.2020

Landesregierung erlässt Verordnung 
Ziel ist die Eindämmung des Corona-Virus

Sachsen-Anhalts Landesregierung hat einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte zu dem Beschluss: „Ich bin mir bewusst, dass die nun verfügten Maßnahmen schmerzliche Einschnitte für das öffentliche und private Leben sowie die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt bedeuten. Für uns hat aber der Schutz der Menschen unseres Landes oberste Priorität. Damit befinden wir uns im Einklang mit den anderen Bundesländern und vielen betroffenen Staaten weltweit. Solange davon ausgegangen werden muss, dass das neue Virus eine gravierende Gefahr für die Bevölkerung darstellt, sind umfassende Schutzmaßnahmen angemessen. Wir werden auch in Absprache mit dem Bund alles daran setzen, die Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen insbesondere für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt so gering wie möglich zu halten.“

Verordnung

Begründung

+++ 16.03.2020

Aktualisierte Allgemeinverfügung der Stadt Dessau-Roßlau

+++ 16.03.2020

Weitere Einrichtungen schließen
Fieberzentrum wird eingerichtet

Aktuell haben außerdem die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer erneut Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen einer weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland empfohlen. Der Beigeordnete für Wirtschaft und Kultur der Stadt Dessau-Roßlau, Dr. Robert Reck, nimmt diese Empfehlungen ernst und setzt diese für seinen Amtsbereich entsprechend um. Aus diesem Grund bleibt der Tierpark ab Dienstag, dem 17. März 2020 geschlossen, während die Stadtmarketinggesellschaft Dessau-Roßlau die Tourist-Informationen in Dessau und Roßlau ab Mittwoch, dem 18. März 2020 schließt.

Am Dienstag wird auf dem Gelände des Städtischen Klinikums Dessau im Auenweg eine Fieberambulanz eingerichtet. Nach Meldung beim Gesundheitsamt werden dort bei Verdachtsfällen Abstriche vorgenommen.

Das Fieberzentrum hat wochentags von 13.00 bis 16.00 Uhr Bereitschaft. Hierdurch wird zum einen sichergestellt, dass durch den unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen agierenden Bereitschaftsdienst eine Gefährdung anderer Personen ausgeschlossen werden kann, zum anderen werden die Hausärzte dadurch entlastet.

+++ 16.03.2020

Oberbürgermeister Peter Kuras richtet Worte an die Einwohner der Stadt
Videobotschaft zur aktuellen Corona-Lage

Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger, auf vermeidbare Gänge ins Amt zu verzichten. Vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sozial- und Jugendamt, Gesundheitsamt sowie im Bürgerbüro sollen dadurch vor potenziellen Ansteckungen mit dem gefährlichen „Corona SARS-CoV-2“-Virus geschützt werden. Zudem sollte jede und jeder Einzelne Menschenansammlungen meiden und Sozialkontakte auf das Nötigste reduzieren.

Videolink

 


Woche vom 9. bis 15. März 2020

+++ 15.03.2020

Erlass des Ministeriums
Geändertes Formular zum Nachweis für den Bedarf einer Notbetreuung

Entsprechend des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt ergibt sich ein geändertes Formular zum Nachweis für den Bedarf einer Notbetreuung

Notbetreuung in Kitas, Horten und in der Kindertagespflege der Stadt Dessau-Roßlau

Notbetreuung in Schulen der Stadt Dessau-Roßlau

+++ 15.03.2020

Verfügung der Stadt Dessau-Roßlau
Schließung von Kitas Horten und Schulen

Um die einschneidenden Maßnahmen im öffentlichen Leben zu bewältigen, die allesamt darauf ausgerichtet sind, die Virus-Ausbreitung einzudämmen und die Gefahren für die Bevölkerung zu minimieren, wurde hinsichtlich der Kinderbetreuung eine Verfügung über die Schließung aller Kindertageseinrichtungen, Horte und Schulen erlassen. Für eine Notfallbetreuung wird unter Einhaltung festgelegter Kriterien gesorgt.

Verfügung (aktualisierte Fassung vom 16. März 2020)

Für die Notfallbetreuung ist eine Nachweis des Arbeitgebers erforderlich, in dem die Kriterien für eine Unabkömmlichkeit klar definiert sind.

Nachweisformular Notbetreuung Kita, Horte und Kindertagespflege

Nachweisformular Notbetreuung Schulen

Alle Eltern werden gebeten, für sich eine geeignete Lösung zu finden. Die Schließung wird ab Montag veranlasst, es gibt aber eine Karenzzeit von zwei Tagen, in der die Einrichtungen und das Personal vollumfänglich noch zur Verfügung stehe.

Für das Verständnis aller Eltern dankt die Stadt Dessau-Roßlau herzlich. Wir wollen alles tun, um die Infektionskette frühestmöglich zu unterbrechen und die Ausbreitung dadurch wenigsten zu minimieren.

+++ 13.03.2020

Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes
Bis auf Weiteres werden alle Veranstaltungen im Stadtgebiet abgesagt

+++ 13.03.2020

Meldung aus dem Krisenstab des Oberbürgermeisters
Einrichtungen werden geschlossen

Ergänzend zu den bereits getroffenen und öffentlich angekündigten Festlegungen aus der gestrigen Pressekonferenz werden ab Montag auch die Jugend- und Freizeiteinrichtungen der Stadt geschlossen sein. Gleiches gilt bereits seit gestern für alle Kultureinrichtungen und für die städtischen Bäder.

Im Falle von Anliegen an die Stadtverwaltung wird dazu aufgerufen, bis auf weiteres von persönlichen Besuchen in den Ämtern möglichst abzusehen und sich schriftlich bzw. telefonisch an die zuständige Stelle zu wenden.

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, die Informationen auf der städtischen Webseite und auf der Facebook-Seite der Stadt zu verfolgen, die täglich auf dem neuesten Stand gehalten und parallel an die örtlichen Medien zur weiteren Verbreitung übermittelt werden.

Aktueller Nachtrag: Wie soeben (16.30 Uhr) Ministerpräsident Reiner Haseloff den Oberbürgermeistern und Landräten per Telefonkonferenz mitteilte, haben alle Kindertagestätten und Schulen ab Montag bis zum 13. April geschlossen.

In Dessau-Roßlau sollen die Kinder am Montag und am Dienstag noch in den Einrichtungen aufgenommen werden, soweit für sie bis dahin keine private Betreuung gefunden werden konnte.

Weitere und dann zusätzlich aktualisierte Informationen zu diesem Thema gibt es ab Montag der neuen Woche.

+++ 12.03.2020

Infizierung mit dem Virus
Aktuell liegt erster positiver Nachweis in Dessau-Roßlau vor

Eine junge Pflegefachkraft des Städtischen Klinikums Dessau ist gestern am späten Abend positiv auf Corona getestet worden. Sie war am 6. März aus einem Urlaub in Südtirol mit Mutter und Tante, die ebenfalls für das Klinikum tätig ist, zurückgekehrt. Obwohl Südtirol zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Endemiegebiet erklärt worden war, hat das Klinikum beide – wie alle Mitarbeiter nach einem Italienaufenthalt – vor Dienstantritt auf Corona getestet. Für alle mit einem negativen Ergebnis.

Nachdem die Mutter der Pflegefachkraft am Montag positiv getestet worden war, wurde gestern Abend erneut ein Abstrich bei den Kollegen veranlasst. Diesmal mit positivem Ergebnis für eine der beiden Pflegefachkräfte. Dr. Joachim Zagrodnick, Ärztlicher Direktor des Klinikums: „Da es nach dem gemeinsamen Italienurlaub Kontakt zwischen Mutter und Kind gegeben hat, liegt die Vermutung nahe, dass sich die Pflegefachkraft erst hier mit dem Coronavirus infiziert hat. Das würde auch erklären, warum der erste Test befundfrei war und die Tante zweifach negativ getestet worden ist.“

Die Pflegefachkraft, die bislang keinerlei Symptome einer Erkrankung zeigt, wurde sofort vom Dienst freigestellt. Die gesamte internistische Station mit 32 Betten, auf der die Wörlitzerin arbeitete, wurde isoliert. Die Kontaktpersonen und Patienten werden zurzeit getestet. Wir informieren über die Ergebnisse, sobald diese vorliegen. Auf der Station herrscht ein Besuchsverbot.

Unabhängig davon sind Angehörige bereits gestern Nachmittag vom Klinikum aufgefordert worden, ihre Besuche im Krankenhaus auf ein Minimum zu reduzieren.

Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Stadt und dem Gesundheitsamt.

+++ 11.03.2020

Hotlines zum Corona-Virus
Wichtige Informationen nachlesbar

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes-, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Folgende Hotlines informieren bundesweit zum Thema Coronavirus:

Unabhängige Patientenberatung Deutschland - 0800 011 77 22

Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) - 030 346 465 100

Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung - Behördennummer 115 (www.115.de)

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66 – 07 info.deaf@bmg.bund.de  / info.gehoerlos@bmg.bund.de 

Gebärdentelefon (Videotelefonie) - https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/ 

Informationen finden Sie auch auf folgenden Seiten:

Robert-Koch-Institut

Bundesgesundheitsministerium

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Youtube-Clips der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

+++ 03.03.2020

Zweite Beratung des Verwaltungsstabes
Bislang keine Erkrankung in Dessau-Roßlau

Die wichtigste Nachricht zuerst: Bislang musste in der Stadt Dessau-Roßlau kein einziger Fall einer Erkrankung durch das Corona-Virus bestätigt werden. Rund zwei Dutzend Verdachtsfälle konnten dafür bisher entkräftet werden. Das Virus hat Dessau-Roßlau, vielmehr Sachsen-Anhalt, noch nicht erreicht, ist aber natürlich trotzdem das vordringliche Gesundheitsthema auch in der Doppelstadt. Besonnenheit ist wichtig, aber auch die Vorbereitung auf die Möglichkeit, dass es bald anders kommen könnte.

In der zweiten Beratung des Verwaltungsstabes, der am Dienstag, dem 3. März, auf Einladung von Oberbürgermeister Peter Kuras im Rathaus tagte, wurde der aktuelle Stand beraten. Gemeinsam mit dem Beigeordneten für Gesundheit, Soziales und Bildung, Jens Krause, rief das Stadtoberhaupt zu Ruhe und Besonnenheit auf, da äußerlich betrachtet keinerlei Anlass für Ängste und Panik besteht.

Im zweiten Appell richteten sich die Mitglieder des Verwaltungsstabes an die niedergelassenen Ärzte in der Stadt: Sie sind die originären Anlaufstellen für alle, die für sich Symptome einer möglichen Corona-Erkrankung erkennen. Wie die Probeentnahme erfolgen soll, kann von Arztpraxis zu Arztpraxis individuell geregelt werden. Für die erste Kontaktaufnahme wird ein Telefonanruf empfohlen, um Personal und wartende Patienten nicht zu gefährden und eine mögliche Kontamination zu vermeiden.

Ist der Hausarzt nicht erreichbar, wird über die Rufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 Beratung und Hilfe angeboten. Es wird dagegen gebeten, nicht die 112 anzuwählen, da diese ausschließlich bei lebensbedrohlichen Umständen in Kraft tritt. Auch die Ärztinnen und Ärzte im Medizinischen Versorgungszentrum beim Städtischen Klinikum übernehmen aktuell die Versorgung von Corona-Verdachtspatienten.

Im Verwaltungsstab hat OB Peter Kuras Vertreter des Gesundheitsamtes der Stadtverwaltung, des Städtischen Klinikums Dessau, des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst zusammengebeten. Aus dieser Runde kommt das klare Signal, dass die objektiven Fakten derzeit keinen Anlass für eine Beunruhigung in der Bevölkerung hergeben. Zum Vergleich: Während der Grippewelle des Jahres 2017/18 gab es rund 350.000 nachgewiesene Fälle. Im Fall von Corona sind es bundesweit derzeit 180.

So besteht nach aktuellem Stand besteht auch keine Veranlassung, Großveranstaltungen im Stadtgebiet abzusagen. Zum Beispiel die Tage der Chor- und Orchestermusik vom 20. bis 22. März sollen wie angekündigt stattfinden.

Patienteninformation Corona-Virus

+++ 30.01.2020

Verwaltungsstab einberufen
Coronavirus-Entwarnung für Dessau-Roßlau

Auf kurzfristige Einladung von Oberbürgermeister Peter Kuras trat heute Vormittag im Rathaus der sogenannte Verwaltungsstab (ausgewählte Mitglieder des Katastrophenschutzstabes) zusammen, dem der OB vorsteht, um vorbereitet zu sein, falls das Corona-Virus in Dessau-Roßlau in größerem Ausmaße auftreten sollte.

Der Runde gehörten neben dem Stadtoberhaupt der Beigeordnete für Gesundheit, Bildung und Soziales, Jens Krause, der Ärztliche Direktor des Städtischen Klinikums, Dr. Joachim Zagrodnick, der Leiter des Gesundheitsamtes, Frank Lange sowie der Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Lutz Kuhnhold, an.

In der Besprechung wurden alle wichtigen Informationen ausgetauscht, Einsatzpläne abgeglichen und Vorsorgemaßnahmen erörtert. Es waren sich alle Teilnehmer einig darüber, dass aktuell wenig Anlass zur Sorge besteht. Der bislang einzige Verdachtsfall auf Infektion mit dem Corona- Virus hatte sich nicht bestätigt, der Patient konnte bereits wieder aus dem Klinikum entlassen werden.

Für den Fall eines größeren Ausbruchs wurden das zu erwartende Szenario und die daraus abzuleitende Vorgehensweise besprochen, wie dies im Falle einer allgemeinen Notlage behördenübergreifend üblich ist. Entsprechende Pläne hierzu existieren bereits und gelten grundsätzlich für Infektionsausbrüche in der Bevölkerung.

Im Ergebnis der Beratung wird geraten, im Falle eines Verdachts auf Infektion den Hausarzt bzw. die Hausärztin telefonisch zu kontaktieren. Sprechen die Symptome dafür, dass es sich um eine Corona-Infektion handeln könnte, soll die Abholung des Patienten von zu Hause durch den Rettungsdienst erfolgen (Tel.: 112).

Wie der Ärztliche Direktor informierte, ist das Städtische Klinikum Dessau für den Umgang mit Infektionskrankheiten gewappnet.

Oberbürgermeister Peter Kuras dankte für den informativen Austausch und sieht die erforderlichen Stellen ausreichend gut gerüstet, um im Bedarfsfall sofort handlungsfähig zu sein. Aufgrund der zurzeit entspannten Situation wurden aktuell keine weiteren Handlungsempfehlungen gegeben.