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Allgemeinverfügungen, Erlasse und Verordnungen (Corona-Virus)

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Verlängerung der 17. Eindämmungsverordnung

Sachsen-Anhalt verlängert die 17. Eindämmungsverordnung bis zum 28. Mai 2022.

Eine Testpflicht an Schulen ist nunmehr nicht mehr notwendig. Einrichtungsbetreibern, Veranstalter sowie Ladeninhabern bleibt es im Rahmen ihres Hausrechts weiterhin möglich, zusätzliche Schutzvorkehrungen wie Masken- oder Testpflichten zu treffen.

Amtliche Informationen der Landesregierung auf: https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/


Allgemeinverfügung

Der Oberbürgermeister Dr. Reck hat heute, am 14. April 2022, die Allgemeinverfügung der Stadt Dessau-Roßlau zur Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner (EPS) unterzeichnet.

Die Allgemeinverfügung findet man hier unter dieser Verlinkung.

Die aktuellen Gebiete, die im Zeitraum vom 15.04.2022 bis 10.06.2022 durch Befliegung mittels Hubschrauber mit dem Biozid „FORAY ES" (Wirkstoff: Bazillus thuringiensis subspecies kurstaki) besprüht werden sollen, findet man hier unter den Verlinkungen 1 und 2.

Die genauen Termine für die Befliegung der einzelnen Flächen werden in einer gesonderten Presseinformation vorab rechtzeitig bekannt gegeben.


17. Eindämmungsverordnung

Sachsen-Anhalt setzt mit der neuen Eindämmungsverordnung die nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes zulässigen niedrigschwelligen Schutzmaßnahmen um. Die Regelungen umfassen im Wesentlichen die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sowie Testpflichten in bestimmten Bereichen.

Die Verpflichtung, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt künftig insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Arztpraxen und Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
  • Rettungsdienste,
  • voll- oder teilstationäre Pflege- und Behinderteneinrichtungen,
  • Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs,
  • Obdachlosenunterkünfte sowie Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler.

Dies gilt nur in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen. Die Verpflichtung umfasst Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher und Fahrgäste.

Darüber hinaus wird auch in den übrigen Bereichen wie zum Beispiel in Ladengeschäften empfohlen, weiterhin einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, auf Mindestabstände zu achten und sich regelmäßig zu testen.

Insbesondere in den folgenden Einrichtungen gilt eine Testpflicht für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucherinnen und Besucher:

  • Krankenhäuser,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern,
  • voll- oder teilstationäre Pflege- und Behinderteneinrichtungen,
  • Schulen bis zum 24. April 2022,
  • Kindertageseinrichtungen,
  • Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen, Maßregelvollzugseinrichtungen.

Von der Testpflicht ausgenommen sind neben Geimpften und Genesenen auch Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie Personen, die medizinische Gründe glaubhaft machen, die der Durchführung der Testung entgegenstehen. Die Ausnahme für Kinder und Jugendliche gilt nicht für den Schulbetrieb. Für Schülerinnen und Schüler sowie Schulpersonal wird bis zum 10. April 2022 an mindestens drei Tagen in der Woche eine Testung vor Unterrichtsbeginn und unmittelbar nach Betreten des Schulgeländes vorgeschrieben. In der Zeit vom 19. April 2022 bis zum 24. April 2022 genügen zwei Testungen pro Woche.

Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Ladeninhaberinnen und Ladeninhabern ist es im Rahmen ihres Hausrechts möglich, weitere Schutzvorkehrungen wie zum Beispiel Masken- oder Testpflichten zu treffen.

Unabhängig von den Regelungen in der Corona-Verordnung könnte nach den Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes durch den Landtag eine so genannte Hotspot-Regelung erlassen werden. Damit könnten weitere Eindämmungsmaßnahmen festgelegt werden, darunter Maskenpflicht, Abstandsgebote und Zugangsregelungen.

Die von der Landesregierung beschlossene 17. Eindämmungsverordnung tritt am 3. April 2022 in Kraft und gilt bis zum 30. April 2022.


Allgemeinverfügung

Die Stadt Dessau-Roßlau erlässt die Allgemeinverfügung zur Umsetzung der Meldung der Einrichtungen und Unternehmen nach § 20a IfSG an das Gesundheitsamt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz.

Für die Registrierung Ihrer Einrichtung oder Ihres Unternehmens kann auch der Link www.lsaurl.de/impfpflicht_dr oder www.lsaurl.de/impfpflicht_de genutzt werden. Die Daten werden an das Gesundheitsamt Dessau-Roßlau weitergeleitet.

Bitte nutzen Sie hierfür ausschließlich die angeführten Links! Meldungen in Papierform oder per Mail können von uns nicht bearbeitet werden.

Inhaltliche Fragen können Sie gern telefonisch unter der Durchwahl 0340 204-1053 und per Mail an: corona-gesundheitsamt@dessau-rosslau.de richten.