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Städtebauliche Sanierung und Entwicklung

Städtbauliche Sanierungsmaßnahmen dienen der Beseitigung städtebaulicher Mängel und Missstände. Ziel ist die Verbesserung der Wohn- und Arbeitsbedingungen für die im Gebiet lebenden Bewohner und Gerwerbetreibenden. Sanierungsgebiete können festgelegt werden, wenn die einheitliche Vorbereitung und zügige Durchführung der Maßnahmen im öffentlichen Interesse liegt, um die städtbaulichen Mängel und Missstände zu beheben. Die Stadt Dessau-Roßlau hat diese Sanierungsgebiete förmlich festgelegt:

Die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen ist ein Prozess, der die Lebensqualität in den betreffenden Gebieten dauerhaft verbessern soll. Aktuelle Themen, wie die demografische Entwicklung, haben auch für die Sanierungsgebiete der Stadt Dessau-Roßlau zu neuen Zielsetzungen geführt. Die vom Stadtrat beschlossenen Sanierungsziele sind auch künftig fortlaufend zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.

Ferner führt die Stadt auf einer Konversionsfläche seit 1992 die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme

  • Kochstedt

durch. Dort wurden in den vergangenen Jahren Grundstücke für eine individuelle Einfamilienhausbebauung geschaffen. Daneben wurden in vorhandenen Gebäuden Wohnungen geschaffen und eine Gemeinschaftseinrichtung hergerichtet.

Für die Bewältigung dieser Aufgaben wurden in den vergangenen Jahren Förder- und Eigenmittel in erheblichem Umfang bereitgestellt. Diese stammen vorrangig aus der Städtebauförderung, die zu jeweils 1/3 durch den Bund, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt finanziert werden. Zusätzlich kommen u.a. Mittel der Arbeitsförderung, Mittel der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie EFRE-Mittel (europäische Fonds für regionale Entwicklung) bzw. URBAN-Mittel zum Einsatz.

Gern nimmt die Stadt Dessau-Roßlau Anregungen und Hinweise der Eigentümer, Bewohner und Gewerbetreibenden aus den betreffenden Gebieten entgegen, um die erreichten Ziele dauerhaft zu sichern.