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Mobilität und Verkehr

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Die Muldebrücke

Die Bauarbeiten am zur Zeit größte Projekt in Dessau-Roßlau, neigen sich langsam dem Ende zu!

Zur künftigen Verkehrsregelung an der Einmündung B 185/ Wasserstadt

Sehr geehrte Verkehrsteilnehmer,

der Ersatzneubau der Muldebrücke im Zuge der Oranienbaumer Chaussee (B 185) ist fast vollendet. Zur dieser umfangreichen Baumaßnahme gehört auch die sich unmittelbar an das Brückenbauwerk anschließende Einmündung Wasserstadt.

Die Muldebrücke liegt an einem der wichtigsten Stadteingänge Dessau-Roßlaus, an der Schwelle zwischen Gartenreich und Innenstadt. Ausgehend vom Mulduferrahmenplan, dem Gestaltungskonzept für die innenstadtnahen Uferzonen der Mulde, bestand ein wesentliches städtebaulich-denkmalpflegerisches Ziel der Baumaßnahme in der Errichtung eines Pappelrondells am östlichen Brückenkopf. Diese Reminiszenz an das historische Pappelrondell bestimmt die neue kreisförmige Geometrie der umgestalteten Einmündung Oranienbaumer Chaussee (B 185)/ Wasserstadt.

Verkehrsuntersuchungen haben gezeigt, dass die hohen Verkehrsbelastungen an diesem Knotenpunkt nicht von einem klassischen Kreisverkehr bewältigt werden können. Deshalb wurde die Einmündung B 185/ Wasserstadt als aufgeweitete Einmündung mit einer kreisförmigen Mittelinsel geplant. Hierbei handelt es sich um eine Knotenpunktform, die durch das Pappelrondell einem Kreisverkehr geometrisch ähnelt, jedoch verkehrsrechtlich nicht als Kreisverkehr beschildert ist. Die B185 (Oranienbaumer Chaussee, Muldebrücke) ist weiterhin Vorfahrtstraße. Der Verkehr aus der Wasserstadt muss die Vorfahrt gewähren.

Die Querungsstellen für Fußgänger und Radfahrer über die Wasserstadt und über die Oranienbaumer Chaussee sind für den Radverkehr in beiden Richtungen befahrbar. Im Interesse der Verkehrssicherheit wird die Fußgänger- und Radfahrerquerung über die Oranienbaumer Chaussee mit einer Ampel ausgerüstet, die auf Anforderung das sichere Queren der Bundesstraße ermöglicht. Eine Besonderheit dieser Fußgänger- und Radfahrerampel ist ihre Zusatzfunktion, die für abbiegende Kfz an der Einmündung B 185/ Wasserstadt vorteilhaft ist. Beispielsweise unterbricht diese Ampel detektorgesteuert den von Osten kommenden Bundesstraßenverkehr, um verkürzte Wartezeiten und ausreichende Zeitlücken für die von der Muldebrücke in die Wasserstadt fahrenden Kfz zu sichern. Diese Zusatzfunktion gewährleistet eine hohe Leistungsfähigkeit der neuen Einmündung für den Kfz-Verkehr.

Noch ist die Baumaßnahme nicht vollständig abgeschlossen. Die gegenwärtige Verkehrsführung im Baustellenbereich erfordert deshalb eine erhöhte Aufmerksamkeit, für die wir um Verständnis bitten.

 

Hier finden sie den Link zum MZ-Zeitungsartikel "Der Kreisverkehr, der keiner ist. Die Wege aus dem neuen Rondell" vom 20.07.2017

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